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Kriminalität

Hohe Sicherheitsvorkehrungen bei Drach-Prozess in Köln

Justizzentrum Köln
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Für den Prozess gegen den früheren Reemtsma-Entführer Thomas Drach hat das Gericht 53 Verhandlungstage bis Ende September angesetzt.

Neben Überfällen auf Geldtransporter wirft ihm die Staatsanwaltschaft auch versuchten Mord und schweren Raub vor. Der Prozessauftakt gegen den einstigen Reemtsma-Entführer wird scharf bewacht.

Köln - Das Kölner Landgericht bereitet sich auf den am kommenden Dienstag beginnenden Prozess gegen den früheren Reemtsma-Entführer Thomas Drach vor. Die Verhandlung findet unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Bereits am Mittwoch standen am Justizzentrum Absperrungen und Verkehrsschilder bereit, die auf ein absolutes Halteverbot vom 1. Februar bis zum 29. September - dem voraussichtlich letzten Verhandlungstag - hinweisen.

Drach ist wegen vier Überfällen auf Geldtransporter angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem versuchten Mord und besonders schweren Raub vor.

Gullydeckel verschweißt

Der 61-Jährige wird möglicherweise mit einem Hubschrauber vom Kölner Gefängnis zum Gericht gebracht. Für diesen Fall wird der Parkplatz der Staatsanwaltschaft zum Landeplatz. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung sollen auch Gullydeckel in der Nähe des Gebäudes verschweißt werden.

Viele Kölner müssen sich wegen des Prozesses in den kommenden Monaten auf Straßensperrungen einstellen. Rund um das Gericht, das an einer Hauptverkehrsachse liegt, könne es an allen 53 Verhandlungstagen zu vorübergehenden Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, hatte ein Sprecher bereits mitgeteilt. An den Prozesstagen solle der Bereich „zu den üblichen Geschäftszeiten weiträumig umfahren werden, weil eine ungehinderte Durchfahrt nicht garantiert werden kann“. dpa

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