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Orte von Außenwelt abgeschnitten

Hochwasser in Kanada: Region um Calgary evakuiert

Hochwasser Kanada
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Reißende Wassermassen haben rund um Calgary Straßen geflutet und Autos, Möbel und Kühlschränke mitgerissen

Calgary - Die Region rund um die kanadische Olympia-Stadt Calgary kämpft derzeit mit schweren Überschwemmungen. Manche Orte, wie zum Beispiel Banff, sind von der Außenwelt abgeschnitten.

Schwere Überschwemmungen im Westen Kanadas bedrohen rund 100.000 Einwohner im Großraum Calgary. Die Behörden bereiteten am Donnerstag ihre Evakuierung vor, die in mehreren Stufen erfolgen sollten, teilten Sprecher mit. Im Süden der Provinz Alberta wurde in zwölf Gemeinden der Notstand ausgerufen. Der Trans-Canada Highway wurde von Hochwasser überspült und von Erdrutschen blockiert, die Gebirgsorte Banff und Canmore waren deshalb auf dem Landweg nicht mehr erreichbar. Brücken wurden von Wassermassen weggerissen und Straßen geflutet, Autos, Möbel und Kühlschränke trieben in den Fluten.

Hart betroffen waren Orte südlich von Calgary, der Millionenstadt, in der 1988 die Olymnpischen Winterspiele stattfanden. In Highwood River bat die Polizei die Besitzer von Motorbooten, bei der Bergung von mindestens einem Dutzend von den Fluten eingeschlossenen Einwohnern zu helfen. „Wir haben Leute auf den Dächern, die nicht schnell genug wegkamen“, sagte Polizeisprecherin Patricia Nedely.

Wintersturm behindert Verkehr in Neuseeland

Unterdessen tobt in Neuseeland ein Wintersturm und behindert den Verkehr in weiten Teilen des Landes erheblich. Böen erreichten Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde. Sie unterbrachen die Stromversorgung für 28.000 Haushalte in Wellington, Schulen sagten den Unterricht ab und im Meer bei der Hauptstadt wurden Rekordwellen von 15 Metern Höhe gemessen, die Küstenstraßen wegrissen. Die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand sagte alle nationalen und internationalem Flüge am Vormittag in Wellington ab, auch im Bus-, Bahn- und Autoverkehr gab es Behinderungen. In einigen Regionen der Südinsel fiel viel Schnee.

Die Rekordwellen wurden von einer Boje des Nationalen Instituts für Wasser- und Atmosphärenforschung gemessen, die zwei Kilometer vor der Küste verankert ist. Es seien die höchsten seit Beginn der Messungen 1995, teilte das Institut mit.

AP

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