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Weitere Murgänge drohen

Helfer unterbrechen Suche nach Vermissten des Bergsturzes

Ein Bagger räumt in Bando Schlamm und Gesteinsbrocken. Foto: Gian Ehrenzeller
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Ein Bagger räumt in Bando Schlamm und Gesteinsbrocken. Foto: Gian Ehrenzeller

Für Vermissten besteht kaum noch eine Überlebenschance. Seit dem ersten gewaltigen Bergsturz am 3369 Meter hohen Piz Cengalo fehlt von vier Deutschen aus Baden-Württemberg sowie zwei Schweizern und zwei Österreichern jede Spur.

Bondo (dpa) - Nach einem zweiten Geröll- und Schlammabgang im Schweizer Kanton Graubünden haben die Einsatzkräfte ihre Suche nach den acht Vermissten des ersten Bergsturzes vom Mittwoch vorübergehend eingestellt.

Die Helfer berieten am Vormittag, ob die Gegend um das Dorf Bondo sicher genug sei, um die Suche fortzusetzen, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Seit dem ersten gewaltigen Bergsturz am 3369 Meter hohen Piz Cengalo fehlt von vier Deutschen aus Baden-Württemberg sowie zwei Schweizern und zwei Österreichern jede Spur.

Mit dem zweiten Murgang vom Freitag waren neue Massen an Geröll und Schlamm in das Bondasca-Tal und das dort liegende Bondo herabgestürzt.

Mehr als 100 Rettungskräfte suchten das Tal, das sich vom Piz Cengalo nach Bondo schlängelt, nach Spuren der Vermissten ab. Bereits am Freitag hatte die Polizei gesagt, ihre Überlebenschance schwinde. Bei dem riesigen Bergsturz waren im Gipfelbereich vier Millionen Kubikmeter Fels abgebrochen und ins Bondasca-Tal gedonnert, die dort nun viele Meter hoch herumliegen.

Der Geologe Andreas Huwiler vom Graubündner Amt für Wald und Naturgefahren schloss weitere Murgänge nicht aus. «Die größte Gefahr ist, wenn es in der Gegend mehrere Tag lang heftig regnet oder gewittert», sagte er der «Neuen Zürcher Zeitung». «Unter diesen Umständen rechnen wir mit weiteren Murgängen.»

Amateur-Video vom Bergsturz am Mittwoch

Interview Geologe in Neue Zürcher Zeitung

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