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Anstieg des Meeresspiegels

Hawaii: Traumstrand Waikiki droht die Überschwemmung

Dem weltberühmten Sandstrand Waikiki auf Hawaii droht die Überschwemmung. Der Anstieg des Meeresspiegels infolge des Klimawandels macht sich bereits bemerkbar.

Honolulu – Der Klimawandel macht sich immer stärker bemerkbar – nicht nur durch Extremwetter wie hier in Deutschland, sondern auch in beliebten Urlaubsregionen. Auf dem Archipel Hawaii in den USA* verschwinden Forschenden zufolge Strände bereits seit Jahren – wenn auch schleichend. Der Grund: Der Meeresspiegel steigt, Wasser tritt über die Ufer oder überschwemmt Strände.

Studien zufolge könnte durch die globale Erderwärmung der Meeresspiegel rund um Hawaii bereits bis 2050 um einen Meter ansteigen. Einen bei Touristinnen und Touristen sowie Surferinnen und Surfern beliebten Strand auf Hawaii trifft es wohl besonders.

Der Hafen beim Ala Wai Canal liegt in Honolulu, an der Grenze zum Stadtteil Waikiki.

Klimawandel auf Hawaii: Beliebter Strand Waikiki könnte schon bald verschwinden

Waikiki heißt aus dem Hawaiianischen übersetzt „speiende Gewässer“. Der Strand liegt auf der Südseite der hawaiianischen Hauptstadt Honolulu und gilt als einer der berühmtesten und beliebtesten Strände weltweit. Auch viele Hotels und Resorts säumen die Küste entlang des Sandstrands.

Küstenregionen wie der US-Bundesstaat Hawaii sind durch den Anstieg des Meeresspiegels extrem gefährdet. Zwar wird bereits versucht, den Strand Waikiki mit Dämmen, Sand und Buhnen vor dem Wasser zu schützen und millionenschwere Hotels zu retten, doch das Projekt kostet rund 50 Millionen Dollar. Den Großteil der Kosten übernimmt der Staat. Jedoch verschaffe man sich damit nur Zeit, sagt Dolan Eversole, Geologe von der Universität Hawaii. Der Strand werde wohl nicht ewig da sein.

Traumstrand Waikiki auf Hawaii: USA zurück im Pariser Klimaabkommen

Einem IPCC-Bericht zufolge wird der Meeresspiegel in Hunderten oder Tausenden Jahren um zwei bis drei Meter und womöglich noch mehr steigen – selbst wenn das 1,5 Grad-Limit eingehalten werde. Bis 2100 könnten Überflutungen jedes Jahr vorkommen. 2021 veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) einen neuen IPCC-Bericht* mit verschiedenen Emissionsszenarien.

US-Präsident Joe Biden* war nach seinem Amtsantritt zum Pariser Klimaabkommen zurückgekehrt. Der Vorgänger des Demokraten*, der Republikaner* Donald Trump*, war aus dem internationalen Abkommen zur Reduzierung der Treibhausgase ausgetreten und hatte den Klimawandel heruntergespielt.

USA, Hawaii, Honolulu, 2018: Mitarbeiter des Sheraton Waikiki Hotels füllen Sandsäcke am Strand. Inseln des US-Staats Hawaii bereiten sich auf den herannahenden Hurrikan „Lane“ vor. (Archivbild)

Klimawandel: Küstenregionen der USA durch Überschwemmungen gefährdet

Der US-Forscherin Katharina Hill, Professorin für städtische Ökologie an der UC Berkeley, zufolge könnte der Anstieg des Meeresspiegels sogar doppelt so schlimm ausfallen, weil das Grundwasser noch nicht mit eingerechnet werde. Auch durch den Anstieg des Grundwassers könnte es zu Überschwemmungen kommen. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung. Als Folge dieser Überschwemmungen werden in Zukunft auch mehr Klimaflüchtlinge erwartet.

Erst kürzlich hatten Forschende gewarnt, ein riesiger Gletscher in der Antarktis könnte „zersplittern wie die Windschutzscheibe eines Autos“.* (df) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Tor Johnson/dpa