Ungewöhnliche Häufung

Haie greifen in den USA und Australien Menschen an

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Sydney - Haie haben vor den Küsten der USA und Australien zwei Männer gebissen und dabei schwer verletzt. Haiattacken wie diese ereignen sich in jüngster Zeit ungewöhnlich häufig.

Ein Hai hat vor Australien einen Surfer gebissen und ihm lebensgefährliche Verletzungen zugefügt. Der 32-jährige Surfer war am Lighthouse-Strand rund 200 Kilometer südlich von Brisbane an der Ostküste auf einem Bodyboard unterwegs, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Das ist eine Art Surfbrett, auf dem man aber vorwiegend liegt. Der Hai habe den Mann an den Unterschenkeln gepackt. Freunde halfen ihm an den Strand. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Vor dieser Küste hat es schon früher tödliche Hai-Attacken gegeben. In der Nähe kam in diesem Jahr ein japanischer Tourist ums Leben. Ein 16-Jähriger starb nach einem Hai-Angriff 2008.

Vor der Küste des US-Bundesstaates North Carolina gab es in den vergangenen Wochen sieben Haiattacken 

Auch vor der Küste des US-Bundesstaates North Carolina ist am Mittwochmittag ein 68-jähriger Mann von einem Hai schwer verletzt worden. Wie die Behörden von Hyde County mitteilten, konnte der Mann trotz Bisswunden an Brustkorb, Hüfte, Unterschenkel und Händen an den Strand schwimmen. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmittag vor der malerischen Ocracoke-Insel. Der Mann wurde in ein nahe gelegenes Krankenhaus geflogen. In den zurückliegenden Wochen gab es vor der Küste des Bundesstaats sieben Haiattacken auf Menschen.

Haiattacken häufen sich in jüngster Zeit. Experten vermuten einen Zusammenhang mit dem immer beliebteren Wassersport.

dpa/afp

Rubriklistenbild: © dpa

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