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Fall Kim Wall

Getötete Journalistin: Mordvorwurf gegen Peter Madsen

Das U-Boot des dänischen Ingenieurs Peter Madsen liegt am 22. August im Hafen von Kopenhagen auf einem Anleger. Foto: Jens Dresling
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Das U-Boot des dänischen Ingenieurs Peter Madsen liegt am 22. August im Hafen von Kopenhagen auf einem Anleger. Foto: Jens Dresling

Madsen wird verdächtigt, die schwedische Journalistin Kim Wall getötet und ihre Leiche zerstückelt zu haben. Er sitzt seit dem 12. August in Untersuchungshaft - allerdings wegen fahrlässiger Tötung. Der Haftrichter war dem Mordvorwurf der Polizei damals nicht gefolgt.

Kopenhagen (dpa) - Gegen den Erfinder Peter Madsen wird wegen Mordes und Leichenschändung ermittelt. Wie ein Polizeisprecher bestätigte, werde die Staatsanwaltschaft aufgrund des starken Verdachts nach Ablauf der Untersuchungshaft am 5. September eine Haftverlängerung wegen dieser Vorwürfe beantragen.

Der Polizeisprecher betonte, dass man bereits bei der ersten Anhörung den Verdacht auf Mord hatte. In der englischen Übersetzung der Pressemitteilungen wurde jedoch bisher der Begriff «manslaughter» benutzt, zu Deutsch: Totschlag. In der dänischen Justizsprache wird nach Auskunft des Polizeisprechers nicht zwischen Mord und Totschlag unterschieden. Der Fehler wurde erst am Donnerstag offenbar, nachdem ein Staatsanwalt in einem Zeitungsinterview von Mordvorwürfen sprach.

Unterdessen wurde am schwedischen Ufer etwas angeschwemmt, was ein Leichenteil sein könnte. Ein Spaziergänger fand den Gegenstand im Fahrwasser bei Falsterbo. Er werde nun untersucht, teilte die Kopenhagener Polizei mit.

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