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Bulgarien

Streit um Bergschloss von Ex-König Simeon II.

Bulgarien-Simeon-dpa
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Es gibt Streit um das Bergschloss von Bulgariens Ex-König Simeon II.

Sofia - Bulgariens Ex-König Simeon II. war auch Regierungschef seiner Heimat. Jetzt bangt der Adelige aus dem Fürstenhaus Sachsen-Coburg und Gotha um sein Erbe in dem Balkanland.

Der frühere bulgarische König Simeon II. hat im Streit um sein Erbe erneut eine Niederlage erlitten. Der Adelige verliert in Bulgarien wohl auch sein geschätztes Bergschloss Zarska Bistriza. Der alpine Palast soll nach einem Beschluss des Bezirksgerichts in Sofia dem Staat und nicht mehr Simeon gehören, wie der Gerichtsvorsitzende Filip Wladimirow der Zeitung „24 Tschassa“ (Samstag) sagte. Simeon und seine Schwester Maria Luisa wollten die Entscheidung anfechten, berichtete die Zeitung „Trud“ am Sonntag unter Berufung auf die Kanzlei des Ex-Königs.

Das Schloss im südlichen Hochgebirge Rila habe einst der staatlichen Verwaltung des Königshauses und nicht dem Monarchen selbst gehört, erläuterte Wladimirow die Entscheidung des Bezirksgerichts. Simeon und seine ältere Schwester müssten auch insgesamt umgerechnet 200.000 Euro Gerichtskosten und Schadenersatz samt Zinsen zahlen, weil sie das Schloss Zarska Bistriza („Königliches Bistriza“) genutzt haben.

Ende 2013 war bereits der Anspruch der Königsfamilie auf ein Jagdschloss zurückgewiesen worden. Sofia beansprucht zwei weitere Königsschlösser sowie große Waldflächen. Der Streit Bulgariens mit dem jetzt 77-jährigen Simeon aus dem deutschen Fürstenhaus Sachsen-Coburg und Gotha um sein Königserbe hatte Ende 2009 begonnen. Das Parlament sperrte damals alle Schlösser und Wälder, die nach der Wende der Königsfamilie zurückgegeben worden waren. Deswegen klagt Simeon seit 2010 gegen Bulgarien vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Der Adelige war von 2001 bis 2005 auch Regierungschef des Balkanlandes.

dpa

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