Geiselnahme? Polizisten stürmen Filmdreh

Garden City/USA - Wie im Film: Ein bewaffneter Gangster und 15 Polizisten, die in einen Laden stürmen. Tatsächlich wurde nur ein Film gedreht, doch für die Beamten schien die Lage ernst.

Eigentlich wurde am Dienstagmorgen in dem kleinen Lebensmittelladen in Bellmore im US-Staat New York gerade ein Film gedreht - die Polizisten waren allerdings echt. Die Beamten entwaffneten den Schauspieler, der gerade einen Geiselnehmer spielen sollte. “Ich habe einen Fehler gemacht“, sagte Regisseur Fred Carpenter der Nachrichtenagentur AP. “Es wäre meine Aufgabe gewesen, die Polizei vorher darüber zu informieren, was wir hier machen.“

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In einer Szene nimmt der Gangster mehrere Personen als Geisel. Ein Passant beobachtete das Geschehen und alarmierte die Polizei. Die Beamten platzten dann in das Set. “Ich dachte zuerst das gehört zum Film. Und dann sagte ich mir: Moment mal! Ich habe das Drehbuch geschrieben, und das stand nicht drin. Es war total verrückt“, schilderte Carpenter das Erlebnis. Es wurde zwar niemand verletzt, doch es hätte auch anders ausgehen können, sagte die Polizei.

Weil auf einem Privatgrundstück gedreht wurde, musste Carpenter von den Behörden zwar keine Filmerlaubnis einholen. Allerdings wäre es seine Pflicht gewesen, die Polizei über Szenen mit Waffen zu informieren.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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