Grausames Verbrechen: Frau in "Leichenbrunnen" geworfen 

Mexiko-Stadt - Eine entführte Mexikanerin hat zehn Tage in einem Brunnen überlebt, in dem mehrere Leichen und Leichenteile vor sich hin moderten. Die unfassbare Tat geschah in der Nähe des Badeortes Cancún.

Wie die Zeitung “Quequi“ am Dienstag in Cancún berichtete, entdeckten Nachbarn der Villas Otoch unweit des Badeortes am Montag eine fürchterlich verunstaltete Gestalt in einem Gebüsch. Sie habe furchtbar gerochen und aus einer Augenbraue hätten Würmer herausgeragt, sagten die Augenzeugen dem Bericht zufolge.

Die Frau, die Tochter eines Dorfchefs im Hinterland von Cancún, sei vor 40 Tagen entführt worden. Sie habe sich am Montag selbst aus dem Brunnen befreien können. Vor zehn Tagen scheiterte den Angaben zufolge eine Befreiung der Geisel. Danach hätten die Entführer die Frau in einen sechs Meter tiefen Brunnen (Cenote) geworfen. Sie seien offenbar der Meinung gewesen, dass die Geisel tot sei. Polizei, Staatsanwaltschaft und Ermittler machten dort am Dienstag brutale Entdeckungen: Sie fanden drei verweste Leichen, eine davon war in sechs Teile zerlegt worden.

dpa

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