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Bizarre Verbrechensserie schockt Südafrika

Frauen vergewaltigen Mann und klauen seinen Samen

Port Elizabeth - Ein wahres Martyrium hat ein 33-Jähriger in Südafrika erlebt, als er von einer Frauengruppe entführt und vergewaltigt wurde, um seinen Samen zu stehlen. Diesen brauchen sie offenbar für Hexerei.

Eine neue Serie von Verbrechen beschäftigt die Polizei in Südafrika. Immer öfter werden dort Männer von Frauen überfallen, vergewaltigt und deren Samen geklaut. Ein besonders bizarrer Fall machte am Donnerstag Schlagzeilen.

Wie die Daily Mail online berichtet, wurde ein 33 Jahre alter Mann auf offener Straße in Port Elizabeth von drei Frauen in einem schwarzen BMW nach dem Weg gefragt. Plötzlich zwang ihn eine der Frauen mit vorgehaltener Waffe, einzusteigen.

Dann begann das Martyrium für das 33-jährige Entführungsopfer. Um ihn zu erregen, begannen die Frauen ihn zu streicheln, berichtet er später der Polizei. Völlig verängstigt verließ ihn allerdings seine Manneskraft. Also halfen die Entführerinnen nach. "Sie zwangen ihn eine unbekannte Flüssigkeit zu trinken", erzählt Wachtmeister Mncedi Mbombo der Zeitung. Diese sorgte ziemlich schnell für eine Erektion.

Mehrere Male wurde der Mann zu einer Ejakulation gebracht, sein Samen in kleinen Plastiktüten aufgefangen und in einer Kühlbox verstaut. Erst dann wurde das völlig traumatisierte Opfer freigelassen.

Samen für "Muti"-Medizin geklaut?

Über das Motiv kann die Polizei nur mutmaßen. Es besteht der Verdacht, dass es einen Zusammenhang mit ähnlichen Vorfällen gibt, wie sich seit einiger Zeit in dieser Region häufen. Offenbar werden männliche Geschlechtsteile und Samen in der sogenannten "Muti"-Medizin verwendet, berichtet die Daily Mail und bezieht sich auf Angaben von Abdul Karifa, der mehr als 20 Jahre als traditioneller Heiler arbeitete. Die "Zaubertränke" sollen bei Beziehungs-, Job- oder Geldproblemen helfen können und werden für viel Geld verkauft. Fälle, bei denen es die Täterinnen auf die männlichen Geschlechtsteile für ihre "Hexerei" abgesehen hatten, seien der Polizei bereits bekannt gewesen. Dass Samen gewaltsam entwendet wird, sei allerdings ungewöhnlich, habe es eigentlich immer ausreichend freiwillige Spenden gegeben, so Abdul Karifa.

vh

Rubriklistenbild: © dpa

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