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Bundeswehr: „Bergungsarbeiten sind extrem schwierig“

Tragischer Felssturz in Tirol: Deutscher Elite-Soldat (30) bei Ausbildung verschüttet

Ein 30-jähriger Bundeswehr-Soldat aus Deutschland wurde bei einem tragischen Felssturz im Kaisergebirge unweit der deutschen Grenze verschüttet.
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Ein 30-jähriger Bundeswehr-Soldat aus Deutschland wurde bei einem tragischen Felssturz im Kaisergebirge unweit der deutschen Grenze verschüttet.

Kirchdorf in Tirol – Nach dem tragischen Felssturz am Donnerstag (9. Juni) im österreichischen Kaisergebirge werden immer mehr Details zu dem Verschütteten bekannt. Laut Polizeiangaben handelt es sich bei dem 30-Jährigen um einen Bundeswehr-Soldaten.

Update, 12.15 Uhr - Bundeswehr meldet sich zu Wort

Nach dem tragischen Felssturz in Tirol meldete sich am späten Freitagvormittag (10. Juni) auch die Bundeswehr zu Wort. „Bei einem tragischen Unfall bei einer Gebirgsausbildung in Österreich ist ein Soldat des Kommando Spezialkräfte verschüttet worden“, heißt es in einem Beitrag beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Weiter schreibt die Bundeswehr: „Eine Gerölllawine überraschte die Soldaten und begrub einen Kameraden unter sich. Die Bergungsarbeiten sind extrem schwierig und dauern an.“

Bei dem Verschütteten handelt es sich um einen Angehörigen des Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw. Alle Kommandosoldaten erhalten eine Gebirgskampfausbildung, um für den Kampf in schwierigem Gelände vorbereitet zu sein. Wenige durchlaufen die Ausbildung zum Heeresbergführer.

Erstmeldung, 10 Uhr

Es war ein schrecklicher Vorfall, der sich am Donnerstag (9. Juni) im österreichischen Kaisergebirge unweit der Grenze zu Deutschland ereignete. Im Gemeindegebiet Kirchdorf in Tirol im Bezirk Kitzbühel wurde ein 30 Jahre alter Mann bei einem tragischen Felssturz am Stripsenjoch verschüttet.

Verschütteter ist Bundeswehr-Soldat (30) aus Baden-Württemberg

Am Tag danach wurden nun weitere Details bekannt. Wie die zuständige Landespolizeidirektion (LPD) Tirol auf Anfrage von rosenheim24.de erklärt, stammt der weiterhin verschüttete 30-Jährige aus einer Kleinstadt im baden-württembergischen Landkreis Böblingen, westlich von Stuttgart.

Weiterhin erklärte ein Pressesprecher der Landespolizeidirektion, dass auch die vier Begleiter des Mannes, die bei dem Unglück allesamt unverletzt blieben, ebenfalls aus dieser Region kommen würden. Die fünf Männer seien Bundeswehr-Soldaten und im Rahmen eines Ausbildungskurses im Gebirge unterwegs gewesen, hieß es weiter.

Einsatz im Tiroler Kaisergebirge weiterhin unterbrochen

Derzeit sind die Einsatzmaßnahmen vor Ort weiterhin unterbrochen. Zu hoch ist die Gefahr, dass sich weitere Gesteinsbrocken lösen und die Retter ebenfalls verschütten könnten. Noch am Donnerstag wurde ein Geologe an die Unglücksstelle beordert. Er untersuchte die Gesteinsschichten, um anschließend gemeinsam mit den Rettungskräften das weitere Vorgehen abzusprechen.

„Zu den Ergebnissen des Geologen liegen aber noch keine weiteren Informationen vor“, so der Pressesprecher der Polizei gegenüber rosenheim24.de. Aktuell könne nicht abgeschätzt werden, wann es mit der aufwendigen Suche vor Ort weitergehen könne. Fest steht jedoch, dass für weitere Maßnahmen schweres Gerät an die Einsatzstelle gebracht werden muss.

Kaum mehr Hoffnung für Verschütteten

Hoffnung, den verschütteten Bundeswehr-Soldaten lebendig aus den Geröllmassen befreien zu können, gibt es indes kaum. „Da liegen dreimal drei Meter Felsbrocken drauf“, schildert ein Hundeführer der Bergrettung St. Johann – der ebenfalls an den Suchmaßnahmen beteiligt war – gegenüber der österreichischen Kronen Zeitung und fügt an: „So etwas kann man nicht überleben“.

aic

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