Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

100 Meter tiefer Abgrund

Fahrer ohnmächtig - Tourist verhindert Busabsturz

Der verunglückte Bus auf der Zillertaler Höhenstraße. Foto: Polizei Zell Am Ziller
+
Der verunglückte Bus auf der Zillertaler Höhenstraße. Foto: Polizei Zell Am Ziller

Wien (dpa) - Auf einer Bergstraße in Österreich hat ein beherzter Reisebus-Tourist neben dem ohnmächtig gewordenen Fahrer eine Vollbremsung eingelegt und damit den Absturz des Busses verhindert.

Der 65 Jahre alte Franzose brachte den Bus mit 21 Reisegästen zum Stehen, als schon eines der Vorderräder über dem 100 Meter tiefen Abgrund hing, wie ein Polizeisprecher berichtete. Der Vorfall passierte am Samstagabend auf der Zillertaler Höhenstraße rund 60 Kilometer östlich von Innsbruck.

Am Steuer saß ein 76-jähriger Österreicher. Er habe eine Herzattacke erlitten und sei ohnmächtig in den Mittelgang gefallen, so die Polizei. Der Bus sei ungebremst weitergefahren und habe zunächst den Hang auf der Bergseite der Straße gestreift. Der 65-Jährige habe in der ersten Reihe gesessen, die Situation sofort erfasst und eingegriffen.

Der Busfahrer sei außer Lebensgefahr, wie der Polizeisprecher sagte. Vier weitere Personen hätten im Krankenhaus behandelt werden müssen. Busfahren im Alter von 76 Jahren sei kein Problem, solange der Fahrer alle fünf Jahre seine Zulassungsprüfung erneuere, sagte der Polizeisprecher.

Polizeimitteilung

Kommentare