Im flachen Wasser

Ex-Bundespräsident Gauck kentert mit Boot: unverletzt

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Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck. Foto: Friso Gentsch

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck ist mit einem Segelkutter auf der Ostsee gekentert. Seenotretter halfen ihm aus der misslichen Lage.

Wustrow (dpa) - Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck ist am Freitag vor dem Ostsee-Bad Wustrow (Mecklenburg-Vorpommern) mit einem kleinen Segelkutter gekentert - im Flachwasser.

Wie das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigte, ist der 79-Jährige aus dem Wasser gerettet worden. "Herr Gauck ist unverletzt und wohlauf", sagte eine Sprecherin.

Das Seenotrettungsboot "Barsch" barg ihn aus dem Bodden. Als Bundespräsident war Gauck einst Schirmherr der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). "Nun konnte sich der Bundespräsident a.D. allerdings am eigenen Leib und unmittelbar von ihrer Einsatzbereitschaft überzeugen", hieß es in einer Mitteilung der Gesellschaft vom späten Abend.

Nach Angaben der Retter befand sich der 79-Jährige an seinem Boot in der Nähe des Uferschilfgürtels, wo die Wassertiefe nur etwa 90 Zentimeter beträgt. Zum Zeitpunkt des Einsatzes herrschte böiger Wind. An Bord der "Barsch" versorgten die Seenotretter den Angaben zufolge ihren ehemaligen Schirmherrn mit wärmenden Decken. In Barnstorf, wo er aufgebrochen war, brachten sie ihn wieder an Land.

Die örtliche Feuerwehr und ein Hubschrauber waren auch im Einsatz. Das Personenschutzkommando von Gauck war an Land vor Ort, bestätigte das BKA. Zuvor hatte die "Ostseezeitung" über den Notfall berichtet.

Gauck ist in Rostock geboren und in Wustrow aufgewachsen. Bis 2017 war der ehemalige Pastor fünf Jahre lange Bundespräsident.

Bericht in Ostseezeitung

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