Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mehr Partner, weniger Kondome

Erfolge im Kampf gegen HIV bedroht

Genf - Nachdem die Zahl der HIV-Infektionen in den letzten Jahren beständig gesunken ist, scheint dieser Fortschritt nun gefährdet: Bei steigender Zahl an Sexualpartnern wird immer weniger verhütet.

Experten der Vereinten Nationen (UN) warnen vor wachsender Nachlässigkeit im Umgang mit dem HIV-Risiko. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen und der an Aids Gestorbenen sei in den vergangenen Jahren zwar beständig gesunken. Dieser Fortschritt sei jedoch gefährdet. In vielen afrikanischen Ländern steige die Zahl derer, die mehrere Sexpartner hätten. Gleichzeitig werde in den Staaten Elfenbeinküste, Niger, Senegal und Uganda die Verhütung mit Kondom seltener eingesetzt, hieß es im Jahresbericht des Gemeinsamen Programms der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS, der am Montag veröffentlicht wurde.

Von den 2,3 Millionen Menschen weltweit, die sich im vergangenen Jahr mit HIV ansteckten, infizierten sich 70 Prozent in Ländern südlich der Sahara. In der Region sowie auch global ist die Zahl der Neuansteckungen seit 2001 um ein Drittel gesunken. Mit 1,6 Millionen Menschen starben 2012 ebenfalls rund 30 Prozent weniger Infizierte als noch vor elf Jahren. Dem Bericht zufolge steigt die Zahlen der Infektionen aber in Osteuropa, Zentralasien, Nahost und Nordafrika.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Kommentare