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Erdrutsch in USA

Tote und Vermisste - Hilferufe unter Trümmern

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Mindestens drei Einwohner kamen bei dem Erdrutsch ums Leben.

Seattle - Innerhalb von Sekunden war alles weg: Nach schweren Regenfällen gerät in einem US-Dorf die Erde ins Rutschen, begräbt Häuser und Menschen. Die Suche nach Vermissten wird zum Wettlauf mit der Zeit.

Eine gewaltige Schlammlawine hat im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington mehrere Häuser mit sich gerissen und Menschen unter sich begraben. Drei Einwohner wurden getötet, mindestens zehn waren am Sonntagvormittag (Ortszeit) noch vermisst, wie der Sender CNN unter Berufung auf den Gouverneur des Staates berichtete.

Nach dem Unglück in der kleinen Stadt Oso am Samstag versuchten Rettungskräfte verzweifelt, zu verschütteten Menschen vorzudringen, die unter den Trümmern ihrer Häuser um Hilfe riefen. Hinzu kam laut Behörden die Gefahr „möglicherweise katastrophaler Überschwemmungen“.

Mehr als zehn Menschen wurden laut der „Seattle Times“ geborgen und mit teils lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Dazu zählte ein sechs Monate altes Baby, dessen Zustand am Sonntag als kritisch bezeichnet wurde. Wie es weiter hieß, zerstörte der Erdrutsch sechs Häuser, bis zu 16 weitere Gebäude wurden beschädigt.

„Alles war in ein paar Sekunden verschwunden“, zitierte CNN einen Augenzeugen. Eine Frau schilderte in der „Seattle Times“, sie habe mit einer Freundin im Wohnzimmer gesessen, als sie ein Krachen hörte. Plötzlich sei da eine etwa siebeneinhalb Meter hohe Schlammwand gewesen. „Dann traf sie uns und wir rollten. Das Haus zerfiel, wir waren begraben und buddelten uns selbst aus.“

Ausgelöst wurde das Unglück wahrscheinlich durch heftige Regenfälle in den vergangenen vier Wochen, die das Grundwasser ansteigen ließen. Die Erdmassen rutschten über einen Highway hinweg und blockierten einen Fluss, der über die Ufer zu treten drohte. Bewohner in der Umgebung wurden dringend dazu aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

dpa

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