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„El Gordo“ 2018: So spielen Sie um den 4-Millionen-Jackpot der spanischen Weihnachtslotterie

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Auch 2018 kann man bei der spanischen Weihnachtslotterie "El Gordo" wieder richtig fette Preise abstauben

„El Gordo“ ist die bekannteste Lotterie Europas. Alle Informationen zu den Losen, Preisen und Gewinnen bei der Weihnachtslotterie aus Spanien. 

Madrid - Der Gesamtgewinn liegt bei unglaublichen 2,38 Milliarden Euro. Aber nicht nur deshalb ist „El Gordo“ die beliebteste Lotterie in Spanien. Das Drumherum macht das Weihnachtsglücksspiel zu etwas ganz Besonderem: hohe Gewinnchancen, Lotteriegemeinschaften und eine Ziehung als Show im Live-TV. Wir verraten, was Sie über das spanische Mega-Event wissen müssen – und vor allem, wie Sie auch in Deutschland teilnehmen können.

Was ist „El Gordo“?

„El Gordo“ ist die jährliche Weihnachtslotterie in Spanien. Seit 200 Jahren ist sie dort unter „Lotería Navidad“ bekannt. "El Gordo" wird hauptsächlich in anderen Ländern mit der spanischen Weihnachtslotterie assoziiert, obwohl er nur den Hauptgewinn von 4 Millionen Euro darstellt. Der Name "El Gordo" bedeutet übrigens „Der Dicke“, was auf die fetten Gewinnsummen zurückgeht. „El Gordo“ ist aber keine Lotterie wie „Lotto 6 aus 49“, bei der man Nummern tippt. Teilnehmer kaufen Lose mit fünfstelligen Nummern, die von der staatlichen Lotterie „Loterías y Apuestas del Estado” gedruckt werden.

Bei der Ziehung am 22. Dezember wird eine Losnummer gezogen, auf die der Hauptgewinn entfällt. Auf merkur.de** können Sie übrigens die Ziehung der spanischen Weihnachtslotterie "El Gordo" im Liveticker verfolgen. Ein weiterer Unterschied zum deutschen Lotto: Es gibt nur 100.000 Losnummern. Damit erhöhen sich die Chancen, auch wirklich etwas zu gewinnen. Pro Tipp liegt die Gewinnwahrscheinlichkeit bei rund 15 Prozent. Somit gewinnt in etwa jedes sechste Los. Kein Wunder also, dass laut einer Studie des Sigma Dos-Analyseunternehmens aus dem Jahr 2013 zirka 70 Prozent aller Spanier an der Auslosung teilnehmen. Wie Sie die spanische Weihnachtslotterie "El Gordo" live im TV und im Livestream sehen können, erfahren Sie auf merkur.de**.

Wie kann ich an „El Gordo“ teilnehmen?

Auch aus dem Ausland ist eine Teilnahme an "El Gordo" möglich. Deutsche Lottospieler können Wettscheine im Internet kaufen. Die Losnummern werden dann per E-Mail mit der Bestätigung zugeschickt.

In Deutschland können Lottoscheine unter anderem bei den folgenden Anbietern gekauft werden:

lottoland.com

lottohelden.de

tipp24.com

Hinweis: Bei diesen Anbietern kaufen Sie Wettanteile. Das bedeutet, dass Sie nicht offiziell an den Lotterien teilnehmen, sondern auf die Ergebnisse der jeweiligen Webseiten wetten. Sie bekommen den Gewinn daher auch direkt vom jeweiligen Anbieter ausbezahlt.

Wie funktioniert „El Gordo“?

Insgesamt gibt es bei „El Gordo“ 100.000 Lose mit den Gewinnzahlen von 00000 bis 99999. Die Gewinnchancen auf den Hauptgewinn stehen somit bei 1:100.000. Kein Vergleich zum deutschen „Lotto 6 aus 49“ mit einer Gewinnchance auf den Jackpot von 1:140.000.000. Neben dem Hauptpreis "El Gordo" von 4 Millionen Euro gibt es zusätzlich viele tausend kleinere Gewinne. Dadurch sind die Chancen, einen Gewinn abzustauben, höher als im gewöhnlichen Lotto.

Von jedem Los existieren 170 Serien. Das heißt, dass jedes der 100.000 Lose 170 Mal ausgegeben wird. Der mögliche Gewinn schmälert sich dadurch trotzdem nicht. Wird ein Los gezogen, erhalten alle Lottospieler, die einen Anteil an den 170 Losen haben, den gleichen Gewinn. Der Preis eines ganzen Loses beträgt in Spanien 200 Euro, in den deutschen Online-Shops sind ganze Lose für 230 bis 250 Euro zu haben. Nur mit einem ganzen Los hat man die Chance auf den vollständigen Hauptgewinn.

Da vielen Spaniern der Preis für ein ganzes Los zu hoch war, haben sich Zehntel-Lose ("Décimos") etabliert. Von einer Losnummer existieren somit 1.700 „Décimos“. Jedes davon kostet in Spanien 20 Euro. Tippt man mit einem „Décimo“ auf die Losnummer des Hauptgewinns, werden aus den 20 Euro Einsatz 400.000 Euro. Die Preise für „Décimos“ liegen bei den deutschen Online-Händlern bei 30 bis 35 Euro. Auch noch kleinere Lose sind erhältlich, wie zum Beispiel Ein-Hundertstel-Lose.

El Gordo 2018: Gewinnquoten mit einem „Décimo“

Die Gewinne der spanischen Weihnachtslotterie sind in 17 Gewinnklassen aufgeteilt. Folgende Zahlen richten sich nach dem Gewinn eines „Décimo“:

Klasse

Anzahl der Losnummern

Beschreibung

Gewinner je Losnummer

Proportion zum Einsatz

1

1

Eine gezogene Losnummer

400.000 €

20.000 € pro Euro

2

1

Eine gezogene Losnummer

125.000 €

6.250 € pro Euro

3

1

Eine gezogene Losnummer

50.000 €

2.500 € pro Euro

4

2

Zwei gezogene Losnummern

20.000 €

1000 € pro Euro

5

8

Acht gezogene Losnummern

6.000 €

300 € pro Euro

6

2

Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK1

2.000 €

100 € pro Euro

7

2

Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK2

1.250 €

62,5 € pro Euro

8

2

Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK3

960 €

48 € pro Euro

9

99

Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK1

100 €

5 € pro Euro

10

99

Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK2

100 €

5 € pro Euro

11

99

Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK3

100 €

5 € pro Euro

12

198

Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK4

100 €

5 € pro Euro

13

999

Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK1

100 €

5 € pro Euro

14

999

Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK2

100 €

5 € pro Euro

15

999

Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK3

100 €

5 € pro Euro

16

9999

Letzte Ziffer wie die gezogene Losnummer der GK1

20 €

1 € pro Euro

17

1794

Gezogene Losnummern (Sogenannte „Pedreas”)

100 €

5 € pro Euro

El Gordo 2018: Gewinnquoten mit einem ganzen Los

Wer ein ganzes Los kauft, hat die Möglichkeit auf den „El Gordo“ von 4 Millionen Euro. Das sind die Gewinnquoten für ein ganzes Los:

Klasse

Anzahl der Losnummern

Beschreibung

Gewinner je Losnummer

Proportion zum Einsatz

1

1

Eine gezogene Losnummer

4.000.000 €

20.000 € pro Euro

2

1

Eine gezogene Losnummer

1.250.000 €

6.250 € pro Euro

3

1

Eine gezogene Losnummer

500.000 €

2.500 € pro Euro

4

2

Zwei gezogene Losnummern

200.000 €

1.000 € pro Euro

5

8

Acht gezogene Losnummern

60.000 €

300 € pro Euro

6

2

Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK1

20.000 €

100 € pro Euro

7

2

Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK2

12.500 €

62,5 € pro Euro

8

2

Eine Zahl über und eine Zahl unter der gezogenen Losnummer der GK3

9.600 €

48 € pro Euro

9

99

Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK1

1.000 €

5 € pro Euro

10

99

Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK2

1.000 €

5 € pro Euro

11

99

Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK3

1.000 €

5 € pro Euro

12

198

Ersten drei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK4

1.000 €

5 € pro Euro

13

999

Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK1

1.000 €

5 € pro Euro

14

999

Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK2

1.000 €

5 € pro Euro

15

999

Letzten zwei Ziffern wie die gezogene Losnummer der GK3

1.000 €

5 € pro Euro

16

9999

Letzte Ziffer wie die gezogene Losnummer der GK1

200 €

1 € pro Euro

17

1794

Gezogene Losnummern (Sogenannte „Pedreas”)

1.000 €

5 € pro Euro

Wie sieht die Rechtslage aus?

Grundsätzlich muss man im Hinblick auf Lotto in Deutschland festhalten: Es gibt staatliche Anbieter und private Anbieter.

„Lotto 6 aus 49“, bei dem die Gewinnzahlen an jedem Mittwoch und Samstag gezogen werden, kommt von einem staatlichen Anbieter. Diese Lotterie wird vom Deutschen Lotto- und Totoblock als Zusammenschluss der Landes-Lotteriegesellschaften betrieben.

In Deutschland gibt es auch ein staatliches Lotto-Monopol. Die offizielle Begründung: Der Staat wolle die Spieler vor Spielsucht schützen. So erklärte etwa Marion Caspers-Merk, die Geschäftsführerin der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, im SWR: „Wir haben nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa Lotteriemonopole, weil man ein seriöses staatliches Angebot für die Menschen zur Verfügung stellen will und gleichzeitig dafür sorgen will, dass das, was übrig bleibt, in gemeinwohlorientierte Zwecke geht.“ So förderte Lotto Baden-Württemberg im Jahr 2015 unter anderem die Bereiche Sport und Kultur mit Zuschüssen von über 130 Millionen Euro.

Daneben gibt es aber noch sogenannte Zweitlotterien wie Lottoland, Tipp24 oder Lottohelden mit Sitz im Ausland. So ist Lottoland ein seit 2013 in Gibraltar ansässiger Anbieter solcher Zweitlotterien. Über das Internet kann man bei diesen Anbietern Glücksscheine für „El Gordo“ 2018 kaufen. Ohne deutsche Lizenz berufen sich Zweitlotterien auf die Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU.

Aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 8. September 2010 geht hervor, dass ausländische Glücksspielanbieter mit einer EU-Lizenz ihre Dienste in Deutschland vollkommen legal anbieten, wie die Berliner Zeitung berichtet. In dieser „Carmen Media“-Entscheidung wurde festgestellt, dass der deutsche Glücksspielstaatsvertrag gegen EU-Recht verstößt und dass sich ein Glücksspielunternehmen mit Sitz in Gibraltar auf die EU-Dienstleistungsfreiheit berufen könne.

Das betonte auch Wilhelm Huber, Deutschlandchef von Lottoland in der Wirtschaftswoche: „Das deutsche Lottomonopol ist nicht EU-rechtskonform. Deshalb gilt für Lottoland die EU-Dienstleistungsfreiheit und damit auch die EU-Lizenz in Deutschland.“

Auch Prof. Dr. Martin Heger, Experte für Europäisches Strafrecht an der Humboldt Universität Berlin, bewertet in der Berliner Zeitung die Rechtslage als „höchst umstritten“. „Der Europäische Gerichtshof hat die deutschen Regelungen kassiert und damit das staatliche Glücksspielmonopol.“ Heger weiter: Zwar besteht keine staatliche Garantie auf die Gewinn-Auszahlung bei Zweitlotterien für die Teilnehmer, wenn sie über Webseiten wie Tipp24 und Co. spielen, warnt die Verbraucherzentrale. Doch Zweitlotterien heben hervor, dass sie die Gewinne ausländischer Lotterien auch auszahlen.

Was das Online-Glücksspiel - und die Teilnahme an „El Gordo“ 2018 von Deutschland aus - angeht, so gibt es offensichtlich eine rechtliche Grauzone.

So sagt Rechtsanwalt Prof. Dr. Markus Ruttig, ein Experte für Glücksspielrecht, der Berliner Zeitung im Hinblick auf Anbieter wie Lottoland und Tipp24: „Es handelt sich bei diesen Angeboten nicht um eine Lotterie, sondern um schwarze Wetten.“ Allerdings hält er auch fest, dass solche schwarzen Wetten quasi nie verfolgt werden. „Der Vollzug ist schwierig, die Staatsanwaltschaften unternehmen nichts.“

Zudem heben Zweitlotterien hervor, dass sie die Gewinne ausländischer Lotterien auch auszahlen. So betont Lottoland in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, dass der Gewinn von 4 Millionen Euro aus der spanischen El-Gordo-Lotterie 2015, der an einen Teilnehmer in Wolfsburg ging, korrekt überwiesen worden sei. Zudem wurde Lottoland im Juni 2018 für die Auszahlung von 90 Millionen Euro, dem größten jemals ausgezahlten Online-Gewinn, von Guinness World Records ausgezeichnet.

Muss ich den Gewinn bei „El Gordo“ versteuern?

Viele Lottospieler befürchten, den Gewinn bei der spanischen Weihnachtslotterie versteuern zu müssen. Ein Sprecher von Lottoland erklärt: „Spieler aus Deutschland, die bei Lottoland auf die spanische Weihnachtslotterie El Gordo tippen, erhalten 100 % ihres Gewinnes – ohne Steuerabzug – ausbezahlt. Auf Glücksspielgewinne entfällt in Deutschland keine Steuer, daher müssen auch vom Spieler in Deutschland keine weiteren Steuern entrichtet werden. In Spanien ist dies übrigens anders. Spieler in Spanien, die bei El Gordo (oder auch anderen Lotterien) gewinnen, müssen auf Ihre Spielgewinne Steuern bezahlen.“ Wir haben für Sie zusammengefasst, wann Sie Lottogewinne versteuern müssen.

„El Gordo“ 2018: Wann findet die Ziehung statt?

Die Lose für die Weihnachtslotterie können in Spanien bis spätestens 8.00 Uhr am 22. Dezember gekauft werden. Die Ziehung beginnt um 9.00 Uhr. Lottoland beendet beispielsweise seinen Verkauf schon am 21. Dezember um 17 Uhr. Viele Spanier verfolgen die Ziehung der spanischen Weihnachtslotterie im Fernsehen. Seit vielen Jahren verzeichnet die Ziehung der spanischen Weihnachtslotterie "El Gordo" Einschaltquoten von über 50 Prozent!

"El Gordo" 2018: So funktioniert der Modus der spanischen Weihnachtslotterie

In einer großen Trommel befinden sich 100.000 Holzkugeln, auf denen die unterschiedlichen Losnummern zu lesen sind. In einer kleineren Trommel sind so viele Holzkugeln, wie es Preise zu gewinnen gibt, also 15.304. Aus beiden Trommeln fällt gleichzeitig eine Kugel. Jeweils zwei Schüler des „Colegio San Ildefonso“ aus Madrid singen die Losnummer und die entfallene Gewinnsumme vor. So wird verfahren, bis alle Preise ausgelost wurden. Das „Colegio San Ildefonso“ war früher ein Waisenhaus für Jungen. Heute ist es eine Schule für Kinder aus schwierigen Verhältnissen. Die Tradition des Vorlesens der Gewinnnummern wurde beibehalten.

Hier können Sie die Ziehung des Hauptpreises "El Gordo" von vier Millionen Euro im Jahr 2017 sehen:

Kann ich die Ziehung auch in Deutschland verfolgen?

Das Spektakel am 22. Dezember wird auf dem spanischen Fernsehsender RTVE live übertragen. Die Übertragung startet um 8 Uhr morgens. Um aus Deutschland zuschauen zu können, muss man das Programm aber nicht über das Kabelfernsehen oder die eigene Satellitenschüssel empfangen können. 

Der Sender bietet einen kostenlosen Livestream zu "El Gordo" 2018 an, damit Menschen von überall auf der Welt die Ziehung des "El Gordo" live verfolgen können. Der Livestream kann über den jeweiligen Webbrowser auf PC und Laptop sowie über die RTVE-App über Tablet und Smartphone empfangen werden.

Die jeweilige App steht im Google Play Store (für Android-Geräte) und im iTunes-Store (für Apple-Geräte) kostenlos zum Download bereit. 

Da die Fernseh-Show live übertragen wird, ist sie natürlich auch auf Spanisch. Spanischkenntnisse sind also von Vorteil. Es lohnt sich auf jeden Fall, zumindest die eigene Losnummer verstehen zu können. 

Hinweis: Live-Streams verbrauchen eine sehr hohe Datenmenge. Nutzen Sie daher beim Streamen eine stabile WLAN-Verbindung, andernfalls könnte das Daten-Kontingent Ihres Mobilfunkvertrags sehr schnell aufgebraucht sein. Sie surfen dann für den Rest des Monats mit gedrosselter Geschwindigkeit im Internet oder im schlimmsten Fall entstehen zusätzliche Kosten. 

„El Gordo“: Wenn einer gewinnt, gewinnen alle

Die spanische Weihnachtslotterie ist für ihre Tippgemeinschaften bekannt. Ob Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder sogar ganze Dörfer, viele Spanier tippen gemeinsam auf eine Nummer und teilen das Geld im Falle eines Gewinns auf. Auf diese Mentalität bauen auch die Werbevideos für „El Gordo“ auf. Der Film aus dem Jahr 2015, berührte die Zuschauer besonders. Es ging um einen einsamen Nachtwächter, der durch „El Gordo“ schlussendlich Anschluss an seine Arbeitskollegen fand. Für den Animationsfilm erhielten die Regisseure sogar einen Preis bei den Filmfestspielen in Cannes.

Hier können Sie den Werbespot für "El Gordo" aus dem Jahr 2015 sehen:

Ein ganzes Dorf gewann bei "El Gordo" den Jackpot

Unvergessen: Im Jahr 2011 hat ein ganzes Dorf die gleiche Losnummer für die „Lotería Navidad“ gekauft. Nur ein Dorfbewohner hatte sich nicht am Los beteiligt. Sie gewannen schließlich den Jackpot und pro Loszettel entfiel ein Gewinn von 50.000 Euro – nur Costis Mitsotakis ging leer aus. 

In einem Interview mit spiegel.de erzählt Costis Mitsotakis: „Verdammt! Ein bisschen Geld hätte ich gut gebrauchen können.“ Zweimal sagten Freunde, er solle ein Los kaufen, doch er wollte nicht. Einen Grund dafür konnte er selbst nicht nennen. Doch dem Mann aus dem kleinen Dorf in Spanien scheint Geld nicht so wichtig zu sein. „Auch wenn ich Millionär wäre, würde es hier nicht anders aussehen. Ich könnte nur schneller fertig werden.“ Er meint damit die Renovierung seines Hauses.

Aber auch in ihrem Glück vergaßen die Dorfbewohner Mitsotakis nicht: Als sein Auto in der Werkstatt zur Reparatur war, übernahm ein Unbekannter aus dem Dorf die Rechnung. Eine Dame sprach ihn auf der Straße an und fragte, was er sich wünsche. Sie würde es ihm gerne schenken. Einige Tage nach der Ziehung stand ein Freund vor seiner Haustüre. Mitsotakis wollte die Felder um sein Haus schon lange verkaufen - es hat sich aber niemand für die Fläche interessiert. Der Freund machte ihm schließlich ein gutes Angebot. So gewann Costis Misotakis zwar als einziger nicht den Jackpot, aber die Dorfgemeinde teilte ihren Gewinn mit dem "Pechvogel". 

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soph

Quelle: rosenheim24.de

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