Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Verzehr von Affen und Ratten verboten

Ebola-Epidemie fordert bereits 63 Tote

Ebola
+
Ebola ist eine gefährliche Krankheit, gegen die es keine Impfung gibt.

Conakry/Monrovia - In Guinea geht die Angst vor Ebola um. Weil unter anderem Affen Träger des Virus sind, dürfen die Bürger die Tiere nicht mehr essen. Die Seuche breitet sich nach Liberia aus.

Die Behörden im westafrikanischen Guinea haben nach dem Ausbruch einer schweren Ebola-Epidemie den Verkauf und Verzehr von wilden Tieren verboten. In dem Land gelten Affen, Fledermäuse, Antilopen und Ratten als Delikatesse - aber sie sind auch potenzielle Träger des Krankheitserregers.

Oft reisten Menschen aus anderen Landesteilen in die von der Seuche betroffenen Gebiete, um das Dschungel-Fleisch zu kaufen. Dies könnte zu einer weiteren Ausbreitung führen, hieß es.

Internationales Expertenteam im Einsatz

Derweil hat die Krankheit in Guinea vier weitere Opfer gefordert. Damit sei die Zahl der Toten seit dem Ausbruch der Epidemie im vergangenen Monat auf 63 gestiegen, teilten die Gesundheitsbehörden in Conakry mit. Aus dem Nachbarland Liberia wurde ein neuer Verdachtsfall gemeldet. Der Patient werde in der Hauptstadt Monrovia behandelt, berichtete die örtliche Zeitung „Daily Observer“.

Insgesamt gibt es in Liberia damit elf Verdachtsfälle. Fünf Menschen sind bereits gestorben. Fast alle Fälle traten an der Grenze zu Guinea in den Bezirken Zorzor, Lofa und Foyah auf. Ein internationales Expertenteam ist in der Region im Einsatz, um die Epidemie zu bekämpfen. Auch deutsche Virologen reisten nach Guinea.

Alles Wichtige zu Ebola erfahren Sie hier.

dpa

Kommentare