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Moralischer Einbrecher

Dieb verrät Kinderporno-Besitzer an Polizei

kipo
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Jaen - Ein mutmaßlicher Pädophiler aus Spanien hat doppelten Grund, sich über einen Einbruch zu ärgern. Nicht der Dieb wurde nämlich verhaftet, sondern er.

Der Trainer eines Hallenfußballvereins hatte den Einbruch in sein Haus neun Tage zuvor angezeigt und der Polizei zahlreiche Wertgegenstände als gestohlen gemeldet. Eine fehlende Videokamera oder verschwundene Filme kamen dabei nicht zur Sprache. Doch der Einbrecher hatte aus dem Anwesen in der Stadt Jaén unwissentlich auch drei Videokassetten mit Kinderpornos gestohlen. Nach Sichtung seiner Beute übergab er die aber offenbar prompt an die Ermittlungsbehörden.

Die Aufnahmen wurden zusammen mit der Wohnadresse des ursprünglichen Besitzers unter einem geparkten Auto deponiert und schließlich durch einen anonymen Hinweis gefunden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Höchstwahrscheinlich kam der Tipp vom Dieb selbst. "Ich hatte das Pech, dass mir diese Videokassetten in die Hände gefallen sind", stand auf einem unter dem Auto abgelegten Notizzettel. "Ich fühle mich verpflichtet, sie weiterzugeben, damit Sie Ihre Arbeit tun und diesen ... lebenslang ins Gefängnis stecken können."

Der Besitzer konnte durch die Aufnahmen sowie Durchsuchungen seines Hauses und Arbeitsplatzes identifiziert werden. Vier seiner mutmaßlichen Opfer seien aufgespürt worden, darunter ein 16-jähriger Junge, der mutmaßlich seit seinem zehnten Lebensjahr missbraucht worden war.

afp

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