Deutsche stehen gern früh auf

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Beim Formel-1-Grand-Prix in Istanbul gönnt sich dieser Offizielle ein Nickerchen.

München - Die Deutschen gehen laut einer ipsos-Studie gern früh ins Bett, stehen früh auf und halten Mittagsschlaf. Dennoch sind Schlafstörungen weit verbreitet, vor allem bei Frauen.

Deutschland ist das Land der Frühaufsteher und des Mittagsschlafs. Doch jeden vierten Bundesbürger plagen Schlafstörungen. Vor allem Grübeln und Stress bei der Arbeit rauben Menschen die Nachtruhe. Das ergab eine Umfrage der Allianz AG Deutschland, für die das Meinungsforschungsinstitut ipsos in diesem Juni bundesweit 500 repräsentativ ausgewählte Befragte ab 14 Jahren interviewt hat.

Wie die Auswertung nach Unternehmensangaben vom Mittwoch in München ergab, gehen die Deutschen früh zu Bett und stehen früh wieder auf. Zwei Drittel der Befragten gaben an, vor 23 Uhr ins Bett zu gehen, ein Viertel sogar vor 22 Uhr. Dafür stiegen drei von vier Bundesbürgern vor sieben Uhr wieder aus den Federn und mehr als 40 Prozent sogar vor sechs Uhr morgens.

57 Prozent der Interviewten versicherten, mit relativ wenig Schlaf auszukommen: fünf bis sieben Stunden genügten ihnen. Jeder Dritte gönne sich sieben bis neun Stunden Schlaf. Vor allem Jüngere, Berufstätige und Eltern klagten allerdings über zu wenig Nachtruhe.

Ein Drittel hält Mittagsschlaf

Ein Mittagsschlaf wird in Deutschland gern gehalten, wie die Untersuchung weiter ergab. 31 Prozent der Befragten legten sich regelmäßig oder gelegentlich zwischendurch mal auf Ohr. Weitere 19 Prozent würden dies gerne tun, die Umstände ließen es aber nicht zu. Relativ verbreitet sind Schlafstörungen. So gab jeder Vierte an, Probleme zu haben, die regelmäßig wiederkehrten, wobei sich Frauen mit 27 Prozent eher betroffen zeigten als Männer mit 21 Prozent.

Als häufigste Störung wurde das Nicht-Durchschlafen-Können genannt, gefolgt von Einschlafschwierigkeiten. Der Schlafmangel äußert sich laut der Umfrage bei gut jedem Dritten in schlechter Laune, viele können sich nicht mehr gut konzentrieren, brauchen für alles länger oder bekommen Kopfschmerzen. Den meisten, die schlecht schlafen, rauben nächtliches Grübeln, Stress und Gedanken an die Arbeit die Nachtruhe.

dpa

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