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Unglaubliche Szenen in Ohio

Hinrichtung nach 80 Minuten abgebrochen

Ohio - 80 Minuten lang musste ein verurteilter Mörder mit dem Gedanken leben, dass er in wenigen Sekunden nicht mehr auf dieser Welt weilt. Doch die Injektion der Giftspritze misslingt immer wieder - solange bis die Hinrichtung abgebrochen wird.

Das Gift, welches Alva Campbell töten sollte, versuchten die Justizmitarbeiter in seine Arme und Beine zu spritzen. Doch dabei gab es große Probleme: Das Exekutionsteam fand bei dem 69-Jährigen keine Vene, wie spiegel.de vermeldet. Nun entschied die Anstalt in Lucasville die Hinrichtung um über ein einhalb Jahre auf 19. Juni 2019 nach hinten zu verschieben.

Zuvor hatte Campbells Anwalt erfolglos die Erschießung seines Klienten gefordert, da dieser an Krebs, Asthma und Herzproblemen leidet. Seit 20 Jahren sitzt der der 69-Jährige wegen zweifachen Mordes hinter Gittern. 

Campbells Fall ist bereits der fünfte in der jüngsten Vergangenheit, bei dem es in Ohio zu Schwierigkeiten bei der Hinrichtung gekommen war. Demnächst soll auch Romell Broom durch ein tödliches Medikament getötet werde, auch er befand sich bereits 2009 in der Hinrichtungszelle - verließ diese jedoch wie Alva Campbell wieder lebend. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / Paul Buck/epa

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