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Auch der Vater war ein Krimineller

Wegen Kinderpornografie: Bruder von Las-Vegas-Attentäter verhaftet

Schüsse in Las Vegas
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Fast ein Monat ist vergangen, seit Stephen Paddock sein blutiges Attentat auf Las Vegas verübte - jetzt wurde sein Bruder festgenommen.

Schon lange vor dem blutigen Attentat in Las Vegas, bei dem Stephen Paddock 58 Menschen tötete, soll sein Bruder ins Visier der Polizei geraten sein - jetzt wurde er festgenommen.

Los Angeles - Ein Bruder des Attentäters von Las Vegas ist wegen des mutmaßlichen Besitzes von Kinderpornografie festgenommen worden. Stephen Paddocks Bruder Bruce Paddock sei am Mittwoch in Los Angeles gefasst worden, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Die Ermittlungen in dem Fall begannen demnach bereits vor dem Massaker von Las Vegas, bei dem Stephen Paddock am 1. Oktober 58 Menschen erschossen und hunderte verletzt hatte.

Bruce Paddock hatte schon öfter Ärger mit der Polizei

Der 59-jährige Bruce Paddock soll Berichten zufolge ein langes Vorstrafenregister haben. In der Vergangenheit sollen unter anderem Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung und des Einbruchs gegen ihn gelaufen sein.

Der Polizei von Los Angeles zufolge begannen die Ermittlungen gegen Bruce Paddock, nachdem "Beweise" in einem Geschäft in Sun Valley bei Los Angeles gefunden worden waren. Dort soll Paddock als Hausbesetzer gelebt haben. Paddock habe keinen festen Wohnsitz gehabt und habe zu Beginn der Ermittlungen zunächst nicht ausfindig gemacht werden können. Am Mittwoch dann sei er von einem Eingreifteam lokalisiert und festgenommen worden. Demnach war auch die US-Bundespolizei FBI beteiligt.

Vater war einer der meistgesuchten Verbrecher 

Auch der verstorbene Vater der Paddock-Brüder war zeitweise vom FBI auf der Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher geführt worden. Er war ein Bankräuber und wurde auf einem damaligen Fahndungsplakat als gefährlicher "Psychopath" beschrieben. Nach Angaben eines weiteren Paddock-Bruders, Eric Paddock, hatten die Söhne aber keinen Kontakt zu ihm.

AFP