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Wegen Renovierung

Big Ben verstummt vielleicht doch nicht jahrelang

Reparaturarbeiten am Big Ben
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Reparaturarbeiten am Big Ben.

Zukünftige Londonreisende werden diese Nachricht noch verdauen: Die weltberühmten Glocken von Big Ben sollen eine Zeit lang wegen Bauarbeiten nicht läuten. Vielleicht ist das aber doch nicht so.

London - Die weltberühmten Glocken des Big Ben in London müssen möglicherweise doch nicht für vier Jahre schweigen: Das britische Parlament kündigte am Mittwoch an, entsprechende Pläne noch einmal zu überdenken. Zuvor hatte sich Premierministerin Theresa May Bedenken mehrerer Abgeordneter angeschlossen. 

Es wird befürchtet, dass die Bauarbeiter während der geplanten umfangreichen Renovierungsarbeiten unter dem Lärm der Glocke leiden könnten. "Natürlich wollen wir die Sicherheit der Arbeiter gewährleisten, aber es kann nicht richtig sein, dass Big Ben vier Jahre lang verstummt", sagte May am Mittwoch vor Journalisten. Verschiedene Politiker hatten zuvor erklärt, dass sie nicht gewusst hätten, dass Big Ben verstummen soll, als sie den Bauarbeiten zugestimmt hatten. Die zuständige Kommission soll nun prüfen, wie die Glocke im Elizabeth-Turm des britischen Parlamentsgebäudes auch während der Renovierungsarbeiten läuten kann. 

Die auf vier Jahre angesetzte Renovierung dient dem Erhalt der Turmuhr und des 96 Meter hohen Turms des Westminster-Palastes. Trotz der Renovierung, die 29 Millionen Pfund (31,9 Millionen Euro) kosten soll, wird die Turmuhr auch weiter die Zeit anzeigen. Mindestens eine der vier Seiten des Uhrenturms werde immer sichtbar bleiben, hieß es. Big Ben wird fälschlicherweise oft auch der ganze Uhrenturm des Westminster-Palastes genannt. Tatsächlich handelt es sich aber um die Glocke.

afp

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