Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mexikanischer Drogenboss

"El Chapo"-Anwälte: Keine Auslieferung

Auslieferung Drogenboss
+
Mexikanische Zeitungen berichten über die Festnahme des berüchtigten Drogenbosses "El Chapo".

Mexiko-Stadt - Tauziehen um den mexikanischen Drogenboss Joaquín „El Chapo“ Guzmán Loera: Die Anwälte des berüchtigten Kartellchefs wollen eine Auslieferung in die USA verhindern.

Die Anwälte des mexikanischen Drogenbosses Joaquín „El Chapo“ Guzmán Loera wollen eine Auslieferung ihres Mandanten in die Vereinigten Staaten verhindern. Am Montag stellten sie bei einem Gericht Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen die Überstellung von „El Chapo“ ins Ausland, wie lokale Medien übereinstimmend berichteten.

In den USA sind mehrere Verfahren gegen Guzmán anhängig. Die Behörden bereiteten einen Auslieferungsantrag für den am Samstag gefassten Chef des Sinaloa-Kartells vor, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft von New York. Der Vorsitzende des Ausschusses für Heimatschutz im US-Repräsentantenhaus, Michael McCaul, unterstützte das Vorhaben.

Mexikanischer Innenminister: "Ziehen Auslieferung in Erwägung"

Ob ein Auslieferungsgesuch gestellt werde, sei Gegenstand von Verhandlungen zwischen den USA und Mexiko, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, am Montag.

Der mexikanische Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong erklärte, seine Regierung würde eine Auslieferung in Erwägung ziehen. „Wir werden das Sicherheitskabinett eingerufen und entscheiden, was am sinnvollsten ist“, sagte er.

Offenbar gibt es Befürchtungen, dass Guzmán aus einem mexikanischen Gefängnis fliehen oder seine Geschäfte aus der Haft weiter führen könnte. 2001 war „El Chapo“ bereits einmal aus einer Haftanstalt in Mexiko entkommen. Derzeit befindet er sich im Hochsicherheitsgefängnis Altiplano im Bundesstaat México.

dpa

Kommentare