Merkel kritisiert, Obama zögert

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Berlin - Kanzlerin Merkel hat die Regierungen Russlands und Chinas wegen ihrer Haltung im Syrien-Konflikt kritisiert. US-Präsident Obama hat sich derweil noch nicht entschieden.

Es sei sehr bedauerlich, dass sich beide Länder seit langer Zeit einer gemeinsamen Haltung im Syrien-Konflikt verweigern, sagte Merkel der "Augsburger Allgemeinen". Das schwäche die Rolle der UN erheblich.

Merkel betonte, dass "ein Tabubruch wie der Einsatz von Giftgas mit Hunderten von Toten nicht ohne Folgen bleiben" könne, schloss aber eine deutsche Beteiligung an militärischen Aktionen ohne internationales Mandat kategorisch aus.

Derweil ist US-Präsident Barack Obama etwas zurückgerudert. Er erwägt einen "begrenzten" und "eingeschränkten" Einsatz gegen das Regime des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Er habe aber noch keine Entscheidung über einen Militärschlag getroffen, sagte Obama in Washington.

Laut US-Außenminister John Kerry hat die US-Regierung "klare und schlüssige" Beweise, dass das syrische Regime am 21. August chemische Waffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt habe. Das Regime wies die Vorwürfe zurück und sprach von haltlosen Lügen.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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