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Wie im Actionfilm

Mädchen in Auto gezogen: Mutter stoppt Kidnapper

kidnapper
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Der mutmaßliche Kidnapper wurde festgenommen.

Albuquerque/USA - Mit einem beherzten Einsatz hat eine Mutter im US-Staat Neu-Mexiko die Entführung ihrer Tochter verhindert und den Kidnapper zur Strecke gebracht.

Das vierjährige Mädchen spielte nach Polizeiangaben am Mittwochabend (Ortszeit) im Garten einer Wohnanlage in Albuquerque im US-Staat New Mexico, als ein Mann das Kind in seinen Wagen zog. Einige Teenager sahen dies und alarmierten die Mutter.

Die Familie rief zwar die Polizei, doch sprang die Mutter auch kurzentschlossen selbst in ihr Auto und nahm die Verfolgung auf. Nach gut zehn Kilometern rammte sie an einer Kreuzung den Wagen des Mannes. Der Täter floh zu Fuß. Nach einer massiven Suchaktion samt Helikopter und Wärmebildkamera wurde später ein Verdächtiger festgenommen.

Das kleine Mädchen hatte der Täter bereits in der Nähe des Wohnkomplexes aus seinem silberfarbenen Buick gestoßen, was die Mutter aber nicht bemerkt hatte. Das Kind blieb unverletzt und wurde wenig später gefunden.

„Ich will niemals meine Kinder verlieren“, sagte die Mutter Melissa Torrez nach ihrer erfolgreichen Verfolgungsjagd dem Sender KOAT-TV. Auf den Wagen des Täters fuhr sie nach eigenen Worten nur aus Versehen auf, weil sie kurz die Kontrolle über ihr Auto verloren habe. Nach dem Unfall habe sie auf dem Rücksitz des Täters einen leeren Babysitz gesehen. „Ich dachte, was für ein kranker Mann“, sagte die Frau.

Der später festgenommene 31-jährige Mann bestreitet die Tat. Er hatte sein Bild im Fernsehen gesehen und selbst die Polizei gerufen. Auf dem Weg ins Gefängnis sagte er Journalisten, er sei unschuldig. Die Behörden beschuldigten ihn nach einer Befragung dennoch der Entführung.

Auch wird geprüft, ob dieser Fall mit der sexuellen Belästigung einer Sechsjährigen in Verbindung steht, die vergangene Woche aus dem gleichen Wohnkomplex entführt worden war. Auch in dem Fall war das Auto des Täters als graues oder silberfarbenes Fahrzeug beschrieben worden.

AP

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