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Zwangspause wegen Brückenbau

Bahnsperrung im Ruhrgebiet hat begonnen

Zwischen Essen und Duisburg fahren Schnellbusse im Zehn-Minuten-Takt. Foto: Marcel Kusch
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Zwischen Essen und Duisburg fahren Schnellbusse im Zehn-Minuten-Takt. Foto: Marcel Kusch

Duisburg/Essen (dpa) - Mehr als zwei Wochen Verspätungen, Umleitungen und Zugausfälle: Im Ruhrgebiet hat am Freitagabend die Vollsperrung der Hauptstrecke zwischen Essen und Duisburg begonnen.

«Der Zugverkehr wird jetzt langsam weniger», sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Abend. Alles laufe nach Plan. Grund für die Vollsperrung, die vom 23. März um 22.30 Uhr bis zum 9. April um 4.00 Uhr dauert, ist der Neubau einer Straßenbrücke in Mülheim/Ruhr. Diese Zwangspause in den Osterferien nutzt die Bahn ebenfalls für Baumaßnahmen.

Fern- und Nahverkehrszüge aus Dortmund nach Duisburg werden umgeleitet. Andere Züge enden in Essen. Zwischen Essen und Duisburg fahren Schnellbusse im Zehn-Minuten-Takt, die nur in Mülheim halten. Diese Fahrt wird nach Angaben der Deutschen Bahn zehn bis 23 Minuten länger dauern als mit Zügen - wenn alles glatt läuft.

Mit dem Abschnitt sperrt die Bahn eine der meistbefahrenen Bahnstrecken Deutschlands mit täglich rund 700 Zügen. Wenn die nach den Osterferien wieder fahren, setzt sich die Durststrecke für Bahnfahrer in NRW am Rhein fort: Vom 9. April bis zum 19. Mai werden auf der Strecke Düsseldorf-Köln wegen Bauarbeiten zahlreiche Fern- und Nahverkehrszüge umgeleitet oder fallen ganz aus.

Bereits im Sommer vergangenen Jahres war die Stadt Wuppertal für sechs Wochen komplett vom Bahnnetz abgekoppelt gewesen. Während der gesamten Sommerferien hielt kein ICE, kein Regionalzug und auch keine S-Bahn am Hauptbahnhof der siebtgrößten Stadt in NRW.

Infos zur Streckensperrung

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