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SMS-Autokorrektur löst Amok-Alarm aus

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Problem Autokorrektur: In der US-Kleinstadt Gainesville (Georgia) hat das falsche Wort in einer SMS zu einem Amok-Alarm samt Polizeieinsatz geführt.

Gainesville - Die Autokorrektur im Handy kann auch Probleme bereiten: In der US-Kleinstadt Gainesville (Georgia) hat das falsche Wort in einer SMS zu einem Amok-Alarm samt Polizeieinsatz geführt.

Wie die Zeitung Gainesville Times berichtet, hatte ein Schüler offenbar eine SMS an die falsche Nummer geschickt. Auf dem Handy einer nicht näher genannten Person ging die schockierende Kurznachricht ein: "Gunman be at west hall today". Übersetzt heißt das soviel wie: "Ein Bewaffneter ist heute an der West Hall." Da erschrak der Empfänger, denn in Gainesville gibt es sowohl die West Hall Middle School als auch die West Hall High School.

Ursprünglich hatte der Absender allerdings getippt: "Gunna be at west hall today." Das heißt übersetzt: "Ich werde heute an der West Hall sein." Das Handy erkannte aber das Slang-Wort "gunna" für "Werde" (gunna = gonna, going to) nicht und änderte es automatisch ab in "gunman".

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Der Empfänger der SMS infomierte sofort die Polizei. Die Ordnungshüter ließen umgehend beide Schulen in Gainesville abriegeln. Die Cops waren in Sachen Amok außerdem sensibilisiert: Schließlich hatte erst am Montag im US-Bundesstaat Ohio ein Amokläufer drei Schüler erschossen.

Nach knapp zwei Stunden hatten die Polizisten dann auch den Absender der SMS gefunden, wodurch das Missverständnis bald aufgeklärt werden konnte.

Trotz des Fehlalarms loben die örtlichen Polizeibehörden das Vorgehen des SMS-Empfängers. "Wir möchten betonen, dass der Empfänger das Richtige getan hat, als er diese Nachricht meldete", erklärt Seargeant Stephen Wilbanks gegenüber der Gainesville Times. Er bewertet den Vorfall im Nachhinein als "Verkettung unglücklicher Umstände".

fro

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