Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In England

Anglikanische Bischöfe: Kein Segen für Homoehe

+
Anglikanische Bischöfe in England (Archivbild).

London - Die Bischöfe der anglikanischen Kirche in England haben ihre Weigerung bekräftigt, Homoehen ihren Segen zu erteilen. Auch wenn standesamtliche Trauungen ab März erlaubt sind.

Es dürften keine Zeremonien für homosexuelle Paare in der Kirche stattfinden, erklärte das Bischofskollegium am Samstag. Zugleich lehnte es gleichgeschlechtliche Ehen für Mitglieder des Klerus ab. Dies wäre "unangemessen", hieß es weiter.

Mit der Erklärung widersprechen die Bischöfe den Empfehlungen der für Politik zuständigen Abteilung ihrer Kirche vom November. Diese war in einem von den Bischöfen selbst in Auftrag gegebenen Bericht zu dem Schluss gekommen, dass es Priestern "unter Umständen" freigestellt sein müsse, gleichgeschlechtliche Partner zu trauen.

Die britischen Parlamentarier hatten im Juli grünes Licht für die Homoehe gegeben. Das Gesetz stellt es den verschiedenen Religionsgemeinschaften - bis auf den Anglikanern - frei, ob sie religiöse Zeremonien zur Homoehe feiern wollen oder nicht. In der anglikanischen Kirche als wichtigster Religionsgemeinschaft in Großbritannien bleibt die Homoehe illegal.

Die ersten Homoehen sollen in England und Wales ab dem 29. März geschlossen werden. Das Gesetz sieht standesamtliche Trauungen vor.

AFP

Kommentare