Airbus-Absturz: 17500 Euro Entschädigung pro Opfer 

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Ein Wrackteil des Air France Airbus A330-200 wird geborgen (Archivfoto). Der Absturz der Air-France-Maschine wird Versicherungsunternehmen vermutlich mehrere hundert Millionen Euro kosten.

Paris  - Die Familien der Opfer von Air-France-Flug 447 bekommen einen Vorschuss auf die Entschädigungszahlungen. Es werden jeweils 17.500 Euro überwiesen.

Der Chef der Fluggesellschaft, Pierre-Henri Gourgeon, betonte, dass die Auszahlung des Betrags an keinerlei Verpflichtungen gebunden sei. “Die Anwälte unserer Versicherer (...) sind dabei, mit den Familien der Opfer zu sprechen“, sagte Gourgeon dem französischen Radiosender RTL. Die Fluggesellschaft Air France steht nach eigenen Angaben mittlerweile in Kontakt mit rund 1800 Menschen, die den 228 Opfern des Flugzeugabsturzes am Pfingstmontag nahe standen.

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Am Anfang sei es bei einigen Opfern nicht einfach gewesen, den Kontakt mit Angehörigen herzustellen, sagte Gourgeon. Viele Passagiere hätten bei der Buchung nur ihre eigene Mobiltelefonnummer angegeben. Derzeit wird nach Angaben von Air France in Abstimmung mit den Angehörigen eine Trauerzeremonie vorbereitet. Ein Termin dafür soll in den kommenden Tagen festgelegt werden.

Die Ursache für den Absturz des Airbus A330 über dem Atlantik ist noch immer unklar. Von den Flugschreibern, dem Wrack und zahlreichen Opfern fehlt weiter jeder Spur.

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