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Diskussion um Mädchen in Gangs

15-Jährige in London durch Genickschuss getötet

Hackney
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Ein Archivfoto aus dem Londoner Stadtteil Hackney.

London - Nach dem Tod einer 15-Jährigen ist in Großbritannien eine neue Diskussion über die Rolle von Mädchen und jungen Frauen in Straßengangs entbrannt.

Die Mädchen würden innerhalb der Gangstrukturen sexuell missbraucht und als Kuriere für Waffen und Drogen vorgeschickt, heißt es in einem Report, der am Sonntag in London bekanntwurde. Die Behörden in London versuchen seit drei Jahren massiv, gegen die Straßengangs vorzugehen. 2011 war es ausgehend vom Stadtteil Tottenham zu massiven Ausschreitungen mit Brandschatzungen und Plünderungen gekommen.

Das 15 Jahre alte Mädchen war am Samstagabend im Londoner Stadtteil Hackney unweit des Olympiaparks tot in einem Haus gefunden worden. Die Polizei nahm drei männliche Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren fest. Die 15-Jährige starb durch einen Schuss ins Genick. Genaueres über den Tathergang wurde zunächst nicht bekannt.

In dem Bericht, den das Centre for Social Justice (CSJ) herausgab, wird deutlich, wie teils zehnjährige Mädchen zum Sex gezwungen werden. Rivalisierende Gangs vergewaltigen die Frauen der jeweils anderen. Der Bericht listet einen Fall auf, in dem ein Mädchen neun Mal sexuell missbraucht wurde, weil es angeblich ein Gangmitglied beleidigt hatte.

dpa

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