Die Startplätze sind vergeben

Zweites ESC-Halbfinale: Diese Länder komplettieren das Finale

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Eurovision Song Contest 2017: Alle Finalisten des ESC-Halbfinales.

Kiew - Im zweiten Halbfinale wurden die letzten Tickets zum ESC 2017 vergeben. Wir zeigen im Überblick, welche Länder dabei und welche ausgeschieden sind. 

Update vom 13. Mai 2017: Wer gewinnt den Eurovision Song Contest in Kiew? Und wie schneidet die deutsche Kandidatin Levina ab? Alle Informationen finden Sie im Live-Ticker zum ESC 2017.

Das Finale des Eurovision Song Contest ist komplett. Im zweiten Halbfinale qualifizierten sich die letzten zehn Teilnehmer. Bulgarien, das in den Wettbüros hoch gehandelt wird, schaffte den Sprung in die Endrunde ebenso wie Weißrussland, Kroatien, Ungarn, Israel, Rumänien, Norwegen. Dazu kommen die deutschen Nachbarländer Österreich, Niederlande und Dänemark.

Das bis dato erfolgreichste Teilnehmerland Irland setzt dagegen seine Pleitenserie der vergangenen Jahre fort und schied aus. Auch der deutsche Komponist Ralph Siegel, der wie in den vergangenen Jahren mit San Marino antrat, scheiterte im Halbfinale.

Für einen besonders emotionalen Moment sorgte der Auftritt der 23-jährigen mazedonischen Starterin Jana Burceska. Vorher hatte sie in ihrem Video ihre Schwangerschaft öffentlich gemacht, nach dem Voting machte ihr Freund ihr dann mitten in der Show einen Heiratsantrag. Auch wenn Burceska das ESC-Finale nicht erreicht hat - für sie war es dennoch ein besonderer Abend.

Im Finale des ESC 2017 treten am Samstag (13. Mai) die Teilnehmer aus insgesamt 26 Ländern gegeneinander an. Wie Sie den Eurovision Song Contest live im TV und Live-Stream sehen können, haben wir bereits für Sie zusammengefasst. Für Deutschland geht die Sängerin Levina mit ihrem Song „Perfect Life“ an den Start. Nach den blamablen Ergebnissen der vergangenen Jahre, in denen Deutschland zweimal den letzten Platz belegte), kann es für die 26-Jährige eigentlich nur besser werden. Immerhin: Die Buchmacher trauen ihr eine Platzierung unter den Top 20 zu. 

Zweites Halbfinale zum ESC 2017: Die Ergebnisse im Überblick

Diese Teilnehmer stehen im Finale des ESC 2017

Land

Teilnehmer

Lied

Bulgarien

Kristian Kostov

Beautiful Mess

Dänemark

Anja Nissen

Where I Am

Israel

Imri Ziv

I Feel Alive

Kroatien

Jacques Houdek

My Friend

Niederlande

O’G3NE

Lights And Shadows

Norwegen

JOWST feat. Aleksander Walmann

Grab The Moment

Österreich

Nathan Trent

Running on Air

Rumänien

Ilinca feat. Alex Florea

Yodel It!

Ungarn

Joci Pápai

Origo

Weißrussland

NAVI

Historyja majho zyccia

Diese Teilnehmer sind im 2. Halbfinale des ESC 2017 ausgeschieden

Land

Teilnehmer

Lied

Estland 

Koit Toome and Laura

Verona

Irland

Brendan Murray

Dying To Try

Litauen

Fusedmarc

Rain Of Revolution

Malta

Claudia Faniello

Breathlessly

Mazedonien

Jana Burčeska

Dance Alone

San Marino (Produzent: Ralph Siegel)

Valentina Monetta & Jimmie Wilson

Spirit Of The Night

Schweiz

Timebelle

Apollo

Serbien

Tijana Bogićević

In Too Deep

Zweites Halbfinale zum ESC 2017: Der Ticker zum Nachlesen

Hier gibt‘s die Zusammenfassung zum Nachlesen.

23:12 Uhr: Das war‘s also. Alle Acts des Finales stehen fest. Wir freuen uns auf Samstag. Bis dahin: Auf Wiedersehen!

23:09 Uhr: Die österreichische One-Man-Boyband!

23:09 Uhr: Die niederländischen Wilson Phillips!

23:08 Uhr: Norwegen!

23:07 Uhr: Die jodelnden Rumänen! 

23:06 Uhr: Der singende Muskelprotz aus Israel!

23: 06 Uhr: Das orientierungslose Dänemark!

23:05 Uhr: Der ungarische Gypsy!

23:05 Uhr: Das kroatische Phantom der Oper!

23.05 Uhr: Die weißrussischen Haiaiahos!

23.05 Uhr: Es sind: Das ESC-Küken aus Bulgarien!

23.03 Uhr: Endlich erfahren wir, welche zehn der 18 Künstler dieses zweiten ESC-Halbfinales im Finale stehen werden.

23.00 Uhr: Der ESC-Beitrag der Ukraine wird übrigens ein überraschend krachiger Rocksong sein. Dazu wird ein riesiger Kopf auf der Bühne stehen. Das ganze Lied hören wir aber erst im Finale. Man darf gespannt sein.

22.58 Uhr: Im Interview im Green Room wird Levina zur Sängerin mit den längsten Beinen des ESC 2017 gekürt. Dafür habe sie einen sehr kurzen Oberkörper, betont die deutsche Sanges-Hoffnung bescheiden. Lieber als diese Komplimente für ihr Aussehen dürften ihr allerdings viele Stimmen sein. 

Heiratsantrag im Green Room

22.53 Uhr: Öha! Die schwangere Sängerin aus Mazedonien bekommt im Green Room einen Heiratsantrag von dem Vater ihres Babys. Vor einem Millionenpublikum. Respekt für diesen Mut - oder ist das alles nur ein geschickter Stimmenfang-Versuch? Sie hat übrigens überglücklich JA gesagt.

22.52 Uhr: Die Musik wird ein wenig indianischer, dazu passt eine Breakdance-Einlage, dachte sich der Choreograf. Na, wenn er meint...

22.47 Uhr: Während die Stimmen ausgezählt werden, tanzt die ukrainische Apache Crew etwas, was so gar nicht Indianisch aussieht - zu den verpopten Klängen eines bulgarischen Frauen-Chors. Das ergibt zwar alles überhaupt keinen Sinn, ist aber nett anzuschauen.

22.45 Uhr: Und das Voting ist beendet!

22.39 Uhr: Erst darf der Paradiesvogel Verka Serduchka einmal mehr die ESC-Geschichte verspaßen, auch im bestens aufgelegten Publikum befindet sich ein Verka-Klon. Das ist wahre Hingabe!

22.29 Uhr: Es darf gevotet werden!

Lasst das Voting beginnen!

22.25 Uhr: Vielleicht hätte er weniger Zeit in der Muckibude und mehr beim Gesangslehrer verbringen sollen. Stimmlich haben wir heute und beim ersten Halbfinale schon wesentlich Beeindruckenderes gehört. Aber wenigstens ist es keine weitere Ballade, sondern eine recht peppige Club House-Nummer.

22.24 Uhr: Israels Kandidat macht den Schlusspunkt, bevor es zum Abstimmen geht. Imri Ziv fühlt sich am Leben, singt er, und das freut uns dann doch sehr für ihn.  

22.20 Uhr: Ein estnisches Duett besingt - logisch - Verona. Koit Toome und Laura heißen die beiden. Erst singt sie und er blickt dramatisch, dann tauschen sie die Rollen, bevor sie zusammen den „Modern Talking“-Abklatsch zum bittersüßen Ende bringen. 

22.16 Uhr: Optisch erinnert die Sängerin an Björk auf ihrem Homogenic-Cover, die Musik geht allerdings in einer andere Richtung. Welche, ist nicht leicht zu beschreiben. Disco-Funk trifft es wohl am ehesten, allerdings in der Vintage-Version.

22.15 Uhr: Fusedmarc aus Litauen besingen den „Regen der Revolution“, aber der Song ist komplett unpolitisch. 

22.11 Uhr: Kristian Kostov ist kein „wunderschönes Durcheinander“, der erst 17 Jahre alte Bulgare singt nur darüber. Optisch erinnert er an den jungen Justin Bieber, da wird der eine oder andere weibliche Teenie sicher gerne für ihn stimmen. An seinem Körper blitzt es zwischendurch, cooler Effekt!

22.09 Uhr: Naviband aus Weißrussland erzählen uns die Geschichte ihres Lebens - in ihrer Landessprache. Glücklicherweise können aber alle beim „Hey, Hey, Haiaiaiaho“-Teil mitgrölen. Der hyperaktive Pop-Folk geht hervorragend ab, und die Windmaschinen haben die beiden gleich selbst mitgebracht.

Schweizerin in unheilvoll-göttlichem Gelb

22.03 Uhr: Noch nie hat ein Auftritt in Gelb den ESC gewonnen, weiß Peter Urban, aber weiterkommen könnten Timebelle durchaus, stimmlich hat die Dame was drauf, auch wenn der Song nicht wirklich göttlich war.

22.00 Uhr: Die Schweizer hatten beim ESC in der letzten Zeit ähnlich „Pech“ wie unsereins, aber wenn Apollo ihnen beisteht, klappt‘s diesmal. Timebelle huldigen dem gleichnamigen Gott, dazu trägt die Sängerin ein gelbes Kleid, das sie Belle aus „Die Schöne und das Biest“ geklaut haben muss.   

21.56 Uhr: Die Norweger greifen nach dem Augenblick („Grab the Moment“). Neben Sänger Jowst stehen mehrere Herren an Tasteninstrumenten, einer von ihnen trägt eine Schweißermaske, an die er lustig blinkende LCDs angebracht hat. Daft Punk gefällt das. Kurz vor Ende kommt völlig überraschend eine Bridge, die mit nichts vorher oder nachher zu tun hat. Mission Irritation accomplished.

21.53 Uhr: Jetzt wird‘s interessant: Der Kroate Jaques Houdek besingt seinen Freund (“My Friend“) und wechselt dabei die Sprachen wie seine Stimmlagen: Einmal Pop, dann heldentenoraler Operngesang, sogar den Kastraten packt er aus. Dazu wird wild gefiedelt. Und das in Italienisch und Englisch. Wahnsinn!

Ralph Siegels Song: Douze Points auf der Peinlichkeitsskala

21.48 Uhr: Ralph Siegel kann es nicht lassen. Er versucht es erneut mit Valentina, die wieder für San Marino antritt. Zusammen mit dem Musical-Darsteller Jimmie Wilson singt sie „Spirit of the Night“. Und wir können Herrn Siegel nur raten, sich doch bitte endlich vom ESC zu verabschieden. Ein würdevoller Abgang wäre nach diesem Lied zwar nicht mehr drin, aber er sollte sich - und uns - einfach nicht mehr weiterquälen. Er bekommt „douze points“ - auf der Peinlichkeitsskala. Drei Harmoniesprünge sind eindeutig drei zu viel, die 70er haben außerdem angerufen - sie wollen ihren Style zurück.

21.44 Uhr: Brendan Murray ist Ire, sein Markenzeichen: Die erstaunlich hohe Gesangsstimme, die zu seinem jungenhaften Aussehen passt. Wenn er aber spricht, ist sie völlig anders. Er steht in einem kleinen Heißluftballon. Klar. „Dying to Try“ stammt aus der Feder eines schwedischen Komponisten, und die haben offensichtlich noch nicht verlernt, was eine harmonische Rückung ist. 

21.41 Uhr: Anja Nissen erklärt uns, wo sie ist („Where I am“). Ihre Verwirrung ist verständlich: Obwohl sie in Australien geboren ist, vertritt sie Dänemark, das Heimatland ihrer Eltern. Eine starke Stimme hat sie allerdings, egal, wo sie ist.

21.39 Uhr: Nach einem Tanz mit einer schönen Sinti-Dame rappt Joci auch noch zu den Gypsy-Klängen - da ist wirklich alles drin.

21.36 Uhr: Ungarn wird vertreten durch einen Vertreter der Roma und Sinti. Das ESC-Motto heuer heißt nicht umsonst „Clebrate Diversity“. Joci Papai singt „Origo“ - eines der wenigen Lieder in Originalsprache und mit deutlich folkloristischem Einschlag. 

Niederländisches Damen-Trio mit Semi-Plagiat

21.30 Uhr: Die Damen von O‘G3ne widmen nicht nur ihren Namen sondern auch ihren Song ihrer an Krebs erkrankten Mutter. „Lights and Shadows“ glänzt durch perfekten dreistimmigen Gesang. Eine Ballade mit leichtem Country-Einschlag, die an einen anderen Hit erinnert: Wilson Phillips und ihr Hit „Hold On“ lassen ganz herzlich grüßen. Allerdings stammt der aus dem Jahr 1990 - daran können sich nur noch sehr, sehr alte Menschen wie der Chronist erinnern.

21. 26 Uhr: Jodeln trifft Rap. Auch das bekommt man nur beim ESC zu hören. Rumänien wagt sich an den abenteuerlichen Mix. Ilinca feat. Alex Florea präsentieren „Yodel It!“ - und man weiß nicht recht, ob man weinen oder lachen soll. Als wäre dsas alles nicht genug, reitert der Rapper jetzt auch noch auf einer riesigen Glitzer-Kanone über die Bühne. Keine Frage: Wir wählen lachen.

21.23 Uhr: Glücklicherweise ist der Song kein Helene-Fischer-Abklatsch (“Atemlos“, Sie verstehen...), sondern eine klassische ESC-Pop-Ballade. Und erstmals darf die Windmaschine zeigen, dass sie sich vom Dauereinsatz im 1. Halbfinale wieder erholt hat. 

21.22 Uhr: Claudia Faniello hat es beim neunten Anlauf geschafft, ihr Land Malta beim ESC zu vertreten. „Breathlessly“ heißt der Song. Hoffen wir mal, dass ihr da nicht die Puste ausgeht.

21.18 Uhr: Aus Mazedonien kommt Jana Burceska. Sie ist schwanger, verrät sie im Einspieler, singt also quasi im Duo. „Dance Alone“ entpuppt sich als Disco-Stampfer, bei dem vor lauter eingespieltem Background-Chor die Stimme (besser gesagt: das Stimmchen) der Solistin Mühe hat, sich durchzusetzen. Das ist aber kein großer Verlust.

Österreich schickt einen Jungen auf den Mond

21.16 Uhr: Er sitzt auf einem silberglitzernden aufgehenden Halbmond. Spätestens jetzt ist klar: Wir sind beim ESC. Leider ist das Lied eher zum Einschlafen. 

21.14 Uhr: Österreich schickt Nathan Trent ins ESC-Rennen. Der Name spricht sich Englisch aus. Dazu passt der englische Titel „Running on Air“.

21.13 Uhr: Sie gibt stimmlich alles, während ein Herr neben ihr dem Wort Bodenturnen eine neue Bedeutung gibt. 

21.10 Uhr: Serbien macht den Anfang. Tijana Bogievic singt „In Too Deep“. Klingt verdächtig nach „Firework“ von Katy Perry. Wir warten auf das Feuerwerk aus den Brüsten. Aber das wird bei dem durchsichtigen Fummel, den sie trägt, nicht leicht. 

21.08 Uhr: Kollege Sapper zieht sich die Show derweil von der heimischen Couch aus rein. Wohlgemerkt: freiwillig! Er wird sich morgen einiges zu seiner Rechtfertigung einfallen lassen müssen... 

21.04: Zwei der drei Moderatorin präsentieren ESC-Hits der Vergangenheit - auf ukrainische Art: Mit Akkordeon und einer ukrainischen Flöte. Dazu singt eine trachtengewandete Ukrainerin. Die passende Einstimmung auf die musikalischen Übeltaten, die uns erwarten! 

21.02 Uhr: Nicht vergessen: Auch in Deutschland darf heute Abend mitgevotet werden!

21.00 Uhr: ES GEHT LOOOOOOOOOOOOOOOOOOS!!!

ESC 2017 - Die Bilder vom 2. Halbfinale

20.48 Uhr: Wer sich wieder mal wundert, warum Australien beim ESC mitgeigt, dürfte erst recht staunen, wenn er hört, dass sogar mal Afrika dabei war. 1980 schickte Marokko die Sängerin Samira mit „Bitakat hob“ nach Den Haag. Der Grund: Israel sagte die Austragung des Grand Prix ab, weil am selben Tag der Holocaust-Gedenktag in dem Land begangen wird. Die Niederlande springen ein, und das nordafrikanische Land, das Israel nicht als Staat anerkennt, nutzt die Gelegenheit - jedoch mit mäßigem Erfolg: Platz 18 von 19 für Samira. Weil Israel danach wieder dabei ist, bleiben seither arabische Staaten dem ESC fern.

20.45 Uhr: In der Geschichte des Sanges-Wettbewerbs landete ein deutscher Beitrag bisher achtmal auf dem letzten Platz. Null Punkte gab es allerdings nur zweimal: Ann Sophie (2015) und Ulla Werner (1965) teilen sich dieses Schicksal, dem Levina ja wohl hoffentlich entgegen wird.

20.43 Uhr: Levina scheint übrigens deutlich bessere Chancen zu haben als ihre Vorgängerinnen der vergangenen zwei Jahre. Sie lag bei den Wettquoten auf der Vergleichsseite www.oddschecker.com immerhin auf Platz 16. In einer Prognose des Internetkonzerns Google auf Grundlage der weltweiten Suchanfragen schafft es die 26-jährige Deutsche sogar auf den elften Platz. Damit werden Levina weit mehr Chancen auf eine gute Platzierung zugerechnet als Jamie-Lee im vergangenen Jahr und Ann Sophie vor zwei Jahren. Die beiden lagen vor dem Finale in allen Prognosen weit hinten und landeten tatsächlich am Ende jeweils auf dem letzten Platz.

20.39 Uhr: Wer vorgestern das erste ESC-Halbfinale gesehen hat, kennt Isaiah. Der 17-Jährige repräsentiert in diesem Jahr Australien und hat diese Woche zum ersten Mal ein Schneegestöber miterlebt. Der Aborigine, der vorher noch nie in Europa war, zeigte sich schwer beeindruckt: „Ich habe noch nie einen Schneeball geworfen oder draußen im Schneefall gestanden“. Dafür hatte er diesmal leider auch keine Zeit - er hetzte zwischen Proben und Interviewterminen hin und her.

20.35 Uhr: Levina, die deutsche Hoffnung für den ESC 2017, war übrigens heute in der deutschen Botschaft in Kiew zu Gast. Dort traf sie neben dem Botschafter auch den Bürgermeister der Stadt, Ex-Boxer Vitali Klitschko. Von ihm gab‘s den doppelten erhobenen Daumen für die Sängerin. Wenn das mal kein Glück bringt!

20.34 Uhr: In einer halben Stunde geht‘s los, wir tickern uns schon mal ganz langsam warm, hören derweil die größten Hits von Nicole (kleiner Spaß, so masochistisch veranlagt sind wir nicht) und ärgern uns erneut, dass wir keinen Alkohol in Griffweite haben.

+++ 18 Teilnehmer wollen heute Abend die letzten 10 Tickets zum Finale des ESC 2017 lösen, das am Samstag in Kiew stattfindet. Austragungsort des zweiten Halbfinales ist wieder das International Exhibition Centre (IEC) in Kiew. Dort wird am Samstagabend auch das ESC-Finale stattfinden.

+++ Wir haben bereits alle Teilnehmer beim ESC 2017 zusammengefasst.

+++ Das zweite ESC-Halbfinale am heutigen Donnerstag beginnt wieder um 21.00 Uhr deutscher Zeit (wegen der Zeitverschiebung ist es in der Ukraine dann schon 22.00 Uhr Ortszeit). Die ARD zeigt das Event abermals auf dem Spartenkanal One. Außerdem gibt es zwei Live-Streams. tz.de hat bereits zusammengefasst, wie Sie das zweite ESC-Halbfinale heute live im TV und im Live-Stream sehen können (und wie Sie ONE empfangen können).

Zweites ESC-Halbfinale 2017: Ralph Siegel heute mit dabei

+++ Auch Ralph Siegel, der „Mister Grand Prix“ aus Deutschland ist wieder mit von der Partie. Auch wenn er schon zum 25. Mal beim ESC dabei ist und Deutschland in der ESC-Historie schon einige Top-Platzierungen verschafft: Die Wettanbieter sehen sein Lied „Spirit Of The Night“, das er für San Marino geschrieben hat, ganz weit hinten. Und so stellt tz.de die Frage, ob Ralph Siegel heute schon im zweiten ESC-Halbfinale rausfliegt

+++ Auch Deutschland hat beim heutigen zweiten ESC-Halbfinale Stimmrecht. Das Publikums-Voting und das Jury-Voting haben in den Shows gleich viel Gewicht. ESC-Gewinnerin Nicole, Sängerin Joy Denalane, Musikproduzent Andreas Herbig, Sänger und Songwriter Adel Tawil sowie Sänger Wincent Weiss bilden dieses Jahr die deutsche Jury.

+++ Heute Abend sehen wir schon ein paar Topfavoriten der Buchmacher. Laut Eurovisionworld liegen bei den Wettanbietern die Teilnehmer Kristian Kostov aus Bulgarien (“Beautiful Mess“) sowie Ilinca feat. Alex Florea aus Rumänien („Yodel It!“) vorne.

ESC 2017 in Kiew: Diese Teilnehmer stehen im zweiten Halbfinale am 11. Mai

Land

Teilnehmer

Lied

Bulgarien

Kristian Kostov

Beautiful Mess

Dänemark

Anja Nissen

Where I Am

Estland

Koit Toome and Laura

Verona

Irland

Brendan Murray

Dying To Try

Israel

Imri Ziv

I Feel Alive

Kroatien

Jacques Houdek

My Friend

Litauen

Fusedmarc

Rain Of Revolution

Malta

Claudia Faniello

Breathlessly

Mazedonien

Jana Burčeska

Dance Alone

Niederlande

O’G3NE

Lights And Shadows

Norwegen

JOWST feat. Aleksander Walmann

Grab The Moment

Österreich

Nathan Trent

Running on Air

Rumänien

Ilinca feat. Alex Florea

Yodel It!

San Marino (Produzent: Ralph Siegel)

Valentina Monetta & Jimmie Wilson

Spirit Of The Night

Schweiz

Timebelle

Apollo

Serbien

Tijana Bogićević

In Too Deep

Ungarn

Joci Pápai

Origo

Weißrussland

NAVI

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