ZDF kommentiert Panne auf Twitter

"mo:ma": Stromausfall - 45 Minuten Sendepause

+
Die Zuschauer bekamen zunächst nur einen Störbildschirm zu sehen, bevor das ZDF alte

Berlin - Das ZDF-"Morgenmagazin" wurde am Mittwoch durch einen Stromausfall in Berlin für rund 45 Minuten unterbrochen.  Statt der gut gelaunten Moderatoren zeigte der Sender alte Dokumentationen.

Ein Stromausfall hat das „Morgenmagazin“ auf ARD und ZDF am Mittwoch zu einer längeren Sendepause gezwungen. Statt Neuigkeiten zur Syrienkrise, dem US-Haushaltsstreit oder neuen Kinofilmen bekamen Frühaufsteher als Notprogramm zeitlose Dokus über kleine Mönche und kubanische Tänzerinnen zu sehen. Ursache der Panne von 6.20 Uhr bis 7.00 Uhr war ein Stromausfall in Teilen des ZDF-Hauptstadtstudios in Berlin, wie das ZDF mitteilte.

Die Nachrichten, die aus dem Mainzer ZDF-Studio gesendet werden, wurden wegen der Panne verlängert. Zuvor wurden die Zuschauer über einen Schriftzug im Fernsehen und bei Twitter informiert. „Es gibt einen Stromausfall im Untergeschoss des Hauptstadt-Studios. Es geht kein Signal raus...“, hieß es beim Kurznachrichtendienst.

"Die genaue Ursachenforschung dauert noch an"

Als Ersatzprogramm sendete das ZDF zunächst „Miniatur-Wunderland“, um die Zeit bis zu der verlängerten „heute“-Sendung zu überbrücken. Im Anschluss zeigte das Zweite die Dokumentation „Insel aus einer anderen Zeit - Kuba vor dem Wandel“. Die bei dem „Morgenmagazin“ zugeschaltete ARD füllte die Lücke unterdessen mit der Dokumentation „Buddhas Kinder - Die Mini-Mönche von Südkorea“.

Die Technik für die Signalübertragung aus der Regie war während des Ausfalls nicht mit Strom versorgt. Da es sich aber nur um einen Teilausfall handelte, sprang die Notstromversorgung nicht automatisch an. Bei einem vollständigen Stromausfall wäre das geschehen. „Die genaue Ursachenforschung dauert noch an“, erläuterte ein Sprecher.

dpa

Zurück zur Übersicht: TV & Kino

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser