Rennen zum Südpol: Ausharren in Mörderkälte

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Die Rosenheimerin Claudia Beitsch nimmt am "Wettlauf zum Südpol" teil

Novo/Rosenheim - Bei minus 25 Grad marschieren die Teams von "Wettlauf zum Südpol" ab heute 14 Tage durch die Antarktis. Mit dabei die Rosenheimerin Claudia Beitsch.

"Wettlauf zum Südpol" ist eine Produktion von ZDF und ORF: Für Deutschland laufen unter der Führung von TV-Moderator Markus Lanz der Extremsportler Joey Kelly, die Diplomingenieurin für Biotechnologie Claudia Beitsch (30) aus Rosenheim und der Luftwaffenoffizier Dennis Lehnert (30) aus Fürstenfeldbruck. Das österreichische Team wird angeführt von Skilegende Hermann Maier und Ö3-"Mikromann" Tom Walek und komplettiert durch die Soldatin Sabrina Grillitsch (27) und den Schlittenhundeführer Alex Serdjukov (38).

Das Training in Norwegen

Knallhartes Training für Wettlauf zum Südpol

Am 10. Dezember ging es von Kapstadt aus in die Antarktis. In der russischen Station Novo hielten sich die Teams drei Tage auf, um sich an die große Kälte, den Dauersonnenschein und die Entfernung zur Zivilisation zu gewöhnen.

Erste Gletscher-Training in Österreich

Rosenheimerin trainiert für Rennen zum Südpol

Heute, am 13. Dezember, brechen die Teams zu einem siebentägigen Marsch durch die Kälte auf. Von fast Seehöhe in Novo geht es über die Berge des Queen-Maud-Land zwischen Gletschern hindurch auf das antarktische Plateau in zirka 3000 Meter Höhe.

Die Temperaturen sinken kontinuierlich bis auf minus 25 Grad. In dieser Akklimatisierungsphase sollen sich die Teams daran gewöhnen, 14 Stunden am Tag in einer Seilschaft zu marschieren, das Zelt auf- und abzubauen, Schnee zum Trinken und Kochen zu schmelzen und mit nur vier bis sechs Stunden Schlaf auszukommen.

Der Startschuss zu dem eigentlichen Wettlauf fällt am 20. Dezember. Mit einer Basler DC-3 fliegen die Kandidaten an diesem Tag zirka 1200 Kilometer bis zur Startlinie, 400 Kilometer vom Südpol entfernt. Hier sind die Temperaturen nochmals drastisch niedriger: minus 35 Grad Celsius.

Die per GPS vorgegebenen Routen sehen vor, dass sich die Teams kurz nach dem Start aus den Augen verlieren und bis zum "Midway-Checkpoint" am 26. Dezember nicht wissen, ob sie in Führung liegen oder nicht. Nach sechs Tagen treffen die Abenteurer erstmals wieder auf andere Menschen, werden vom Rennarzt untersucht und müssen sich für 24 Stunden erholen. Dann beginnt der zweite, entscheidende Teil des Rennens.

Mehr Infos zu "Wettlauf zum Südpol"

Quelle: rosenheim24.de

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