Bammel vor "Wetten, dass...?"

Lanz hat "Nebenwirkungen" unterschätzt

+
Markus Lanz hat die Nebenwirkungen von "Wetten, dass...?" auf sein Leben unterschätzt

Berlin - Markus Lanz hat die Nebenwirkungen des Moderatoren-Jobs bei "Wetten, dass...?" auf sein Leben unterschätzt. Sie haben ihn seine Entscheidung mehrfach anzweifeln lassen.

Noch sind es fast drei Monate bis zur Premiere von Markus Lanz als Moderator der ZDF-Show „Wetten, dass..?“ am 6. Oktober in Düsseldorf. Doch der 43-Jährige spürt bereits jetzt eine zunehmende Anspannung. „Ich merke, dass die ganze Aufregung drumherum wächst und steigt“, sagte der 43-jährige Südtiroler in einem am Montag veröffentlichten Interview mit seinem Sender.

Er sei sich zwischendurch gar nicht so sicher gewesen, „ob das so eine prima Idee war, weil ich die, ich sag' mal Nebenwirkungen, die kamen, unterschätzt habe“, sagte Lanz. „Ich merke, dass ich plötzlich zum Liebling der Regenbogenpresse geworden bin, merke, dass man sehr, sehr häufig angesprochen wird, auf Autobahnraststätten und ähnlichem, was wiederum sehr nett ist. Und das bestärkt mich dann immer darin, es doch gut zu finden.“

Was der Nachfolger von Thomas Gottschalk in dem ZDF-Showklassiker ändern wird, gilt noch als geheim. Die Wetten und die Kandidaten sollen aber mehr im Mittelpunkt stehen „"Wetten, dass..?" hat immer wie keine andere Sendung von den Zuschauern und von den großartigen Ideen der Zuschauer gelebt“, sagte Lanz. „Frank Elstner hat mir schon angedroht: "Ich hab' im Keller noch einen Riesensack voller Wetten, falls Sie nicht ausreichend tätig werden."“

Lanz hat dem 70-jährigen Elstner, dem Erfinder von „Wetten, dass..?“, nach eigenen Worten so geantwortet: „Lieber Frank, das wird nicht nötig sein, denn wir werden die besten Wetten aller Zeiten kriegen. Und wir freuen uns darauf.“

dpa

Zurück zur Übersicht: TV & Kino

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser