Ein Untoter rettet den Nockherberg

München - Die CSU liegt in Trümmern, Bayerns Stolz ist geschrumpft. Nur noch ein untoter Strauß und eine leibhaftige Bavaria können den Freistaat retten: Der Nockherberg-Stoff für Mittwochabend versprach viel.

Das Drehbuch aber hält wenig. Das Singspiel, früher Spitze, ist jetzt Mittelmaß. 

So fällt das Urteil von tz-online.de aus.

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Am Ende muss man Markus Söder auch noch dankbar sein. Mit einem Krachen bricht er durch die Kulissen auf die Bühne, sprengt die Casting-Show, pöbelt die Teilnehmer an, reißt sich das Jacket vom Leib, das halbe Hemd auch, dann singt er röhrend los. Na endlich: Da bewegt sich mal einer auf der Bühne. Da ist mal was los. Wie Söders Double (Stephan Zinner) wüst über die Bretter tobt, ist der Höhepunkt eines sonst recht statischen Singspiels.

Die Promis auf dem Nockherberg

Starkbieranstich: Die Promis auf dem Nockherberg

Um ihn herum steht die Mannschaft wie Statisten. Was ist bloß los am Nockherberg? Frischer, moderner sollte das Spiel werden, herausgekommen ist eine Nummernrevue – nicht schlecht, aber auch nicht gut. Regisseur Alfons Biedermann inszeniert eine Casting-Show „Bayern sucht den Super-Politiker“. Statt der aus den Vorjahren gefürchteten feinsinnigen, bissigen, ironischen Dialoge gibt es heuer nur ein Nebeneinander, hier und da ein paar Sätze.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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