ARD-Zweiteiler

Ulrich Tukur verkörpert legendären Tierfilmer

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Ulrich Tukur (links) wird Professor Grzimek (rechts) in der Filmografie darstellen.

Hamburg - Mit seiner Faszination für wilde Tiere lockte er in den 60- und 70er-Jahren die Deutschen an den Fernseher. Jetzt wird das Leben des Naturfilmers und -schützers verfilmt.

Die ARD verfilmt das Leben des legendären Zoo-Direktors und Naturschützers Bernhard Grzimek mit Ulrich Tukur in der Hauptrolle. Im Frühjahr sollen die Dreharbeiten beginnen, wie der „Spiegel“ berichtet. „Grzimek hat auf prophetische Weise vorhergesehen, was mit unserem Planeten passiert“, sagte Tukur dem Magazin. „Er hat darunter gelitten, dass der Mensch die Tiere drangsaliert und ihnen ihren Lebensraum raubt.“ Der Zweiteiler ist ein Projekt der ARD Degeto und der Ufa Fiction, wie der „Spiegel“ weiter schreibt.

Bilder: Die am stärksten bedrohten Arten

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Für Produzent Nico Hofmann soll der Film mehr erzählen als nur Tiergeschichten: „Es ist ein komplexes deutsches Leben. Das Problem ist allerdings, dass manche Zuschauer mehr die Parodie durch Loriot im Kopf haben als das Original. Das will ich gern ändern.“

Die schrägsten Tiere der Welt

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Grzimek, der 1987 starb, gilt als Vorreiter des internationalen Naturschutzes. Mit seiner Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere“ brachte er seit den 50er Jahren drei Jahrzehnte lang wilde Tiere in Nahaufnahme in deutsche Wohnzimmer. Für seinen 1959 entstandenen Film „Serengeti darf nicht sterben“ erhielt Grzimek 1960 einen Oscar. Bei den Dreharbeiten zu dem Film kam sein Sohn Michael ums Leben.

dpa

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