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TV-Maklerin Rackwitz packt über ihre Erkrankung aus

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Leipzig - Millionen TV-Zuschauer kennen die forsche TV-Maklerin Hanka Rackwitz aus der VOX-Serie "Mieten, Kaufen, Wohnen". Nun redet sie bei stern TV offen über ihr Geheimnis.  

Wer Hanka Rackwitz im Fernsehen sieht, erlebt eine selbstbewusste Frau. Nie um einen Spruch verlegen, keck. Ihr Markenzeichen sind ihre rötlich gefärbten Haare lassen sie extravagant wirken. Dass sie aus Sachsen kommt, hört man ihr sofort an. 

Dass diese Frau noch eine ganz andere Seite hat, ahnten die TV-Zuschauer bisher nicht. Nun hat Rackwitz bei stern TV und mit einem Buch ausgepackt. 

Sie ist psychisch erkrankt, hat eine Kontaminationsangst

Die 47-jährige Maklerin kann ihre Kunden nicht berühren. Der Dreh einer neuen Folge für Vox ist eine echte Tortur für sie. Jede versehentliche Berührung löst eine Panikattacke bei ihr aus. 

"Ich ticke nicht richtig"

"Früher hab ich mich sehr dafür geschämt. Jetzt sage ich den Leuten als erstes: 'Guten Tag, bitte seien Sie mir nicht böse, dass ich Ihnen nicht die Hand gebe, bitte wundern Sie sich nicht - ich ticke nicht richtig'", erzählte Rackwitz in dem TV-Beitrag. Dieser kleine Spruch am Anfang würde die Stimmung auflockern und ihr Druck nehmen. 

Wenn sie in den Supermarkt geht, hat sie immer einen Gummihandschuh dabei in der Hosentasche. Nur mit diesem fasst sie die Lebensmittel an. Offen herumliegendes Gemüse und Obst könne sie gar nicht kaufen. 

Bis zu 100-mal am Tag müsse sie ihre Hände waschen. Und das mindestens jeweils sechs Mal hintereinander. Die 6 ist ihre Sicherungszahl, fast alles mache sie sechs Mal. 

Neben ihrer Angst vor Keimen und Verunreinigungen hat sie einen ausgeprägten Kontrollzwang. Wenn sie für den Job über Nacht verreist, kontrolliere sie mit höchster Konzentration eine Dreiviertelstunde lang, ob sie den Herd wirklich ausgestellt hat. 

Nach einer Therapie vor einigen Jahren hat sie ihren Alltag wieder besser in den Griff bekommen. Die Ängste und Zwänge konnten auf das Niveau gemildert werden, auf dem sie jetzt lebt. 

Und doch sind die einzigen Menschen, mit denen sie Körperkontakt erträgt ihre Mutter und ihre Schwester Anja. 

Quelle: rosenheim24.de

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