Comedyshow „Studio Amani“ wenig erfolgreich

TV-Entertainerin Enissa Amani: „Hatte große Krisen“

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TV-Entertainerin Enissa Amani.

Berlin - TV-Entertainerin Enissa Amani (31) hat immer noch am geringen Interesse ihrer ProSieben-Show „Studio Amani“ und der damit verbundenen Kritik zu knabbern.

„Ich hatte durch all die Kritik so große Krisen, dass ich häufiger dachte: „Fuck it, das muss ich nicht mehr haben““, sagte die gebürtige Iranerin in einem Interview des Medienmagazins DWDL.de.

Zudem hätten die Leute einen falschen Eindruck von ihr. „Ich habe Migrationshintergrund und bin eine Frau - noch dazu eine, die sich gerne schminkt und lange Fingernägel hat. Da geht sofort eine Schublade auf, in der ich mich aber sehr ungern sehe. Dass ich in der Pubertät plötzlich eine große Oberweite bekam, hat mir eher Steine in den Weg gelegt, weil das den Eindruck einer Tussi noch verstärkt hat.“

„Ich habe mir niemals angemaßt, in die Fußstapfen von Stefan Raab zu treten“

Dass ihre Show auf dem einstigen Sendeplatz von Stefan Raabs „TV total“ zu sehen war, habe ihr nicht geholfen: „Ich habe mir niemals angemaßt, in die Fußstapfen von Stefan Raab zu treten. Das kann ich nicht und das wollte ich auch nicht.“ Die Late-Night-Comedyshow „Studio Amani“ nahm sozial- und netzkritische Themen aufs Korn, wurde im Frühjahr auf ProSieben acht Mal ausgestrahlt und wegen zu geringer Quoten nicht weiter produziert.

dpa

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