Streit um "Tatort"-Vorspann gestartet - und kein Ende 

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München - Im März sprach ein Gericht der Münchner Grafikerin Kristina Böttrich-Merdjanowa die Urheberrechte am Tatort-Vorspann zu.  Am Donnerstag ist nun der Berufungs-Prozess vor dem Oberlandesgericht München gestartet. Das soll geklärt werden:

Die Richter des Zivilsenats sollen klären, ob die Münchner Grafikerin Kristina Böttrich-Merdjanowa als Urheberin des berühmten Vorspanns genannt werden muss. Außerdem geht es um die Frage, ob der Trailer Bestseller-Status hat. Dann hätte die Grafikerin Anspruch auf eine Nachvergütung.

Das Urteil könnte Folgen für die gesamte Branche haben. Vor dem Landgericht hatte Böttrich-Merdjanowa mit ihrer Klage gegen Bayerischen und Westdeutschen Rundfunk auf Namensnennung als Urheberin im März 2010 weitgehend Recht bekommen. Gegen das Urteil waren beide Sender in Berufung gegangen. “Es geht hierbei um Rechtsfragen, die von grundsätzlicher Bedeutung sind und von noch keinem Gericht geklärt worden sind“, sagte ein BR-Sprecher.

Kommissare beim Kultkrimi Tatort

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