„Tatort“: Darum ging Nina Kunzendorf

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Nina Kunzendorf ist keine "Tatort"-Kommissarin mehr

Frankfurt/Main - Nach dem überraschenden Ausscheiden seiner „Tatort“-Kommissarin Nina Kunzendorf hat sich der Hessische Rundfunk (HR) erstmals zu den Gründen geäußert. 

HR-Fernsehspielchefin Liane Jessen, bezeichnete im Hörfunksender HR1 den Grund für Kunzendorfs Ausscheiden als „ganz unspektakulär“. Als alleinerziehende Mutter zweier Kinder habe die Schauspielerin bei ihrer Verpflichtung für den Sender nach dem Umfang des Engagements gefragt, und man habe ihr zwei Folgen pro Jahr genannt, sagte Jessen. Dann habe sich aber wegen ihrer Beliebtheit und des Erfolgs als „Tatort“-Kommissarin ergeben, dass sie fast nichts Anderes mehr annehmen konnte.

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Jetzt sucht der HR eine Nachfolgerin für Kunzendorf. Der Sender kündigte am Donnerstag an, dass die 40-Jährige durch eine neue Ermittlerin ersetzt werden soll. Zunächst wird aber eine Frankfurter „Tatort“-Folge voraussichtlich nur mit dem männlichen Teil des Kommissarsduos, Joachim Król, gedreht.

dapd

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