„Täterätää - Die Kirche bleibt im Dorf 2“: Der andere Schwabe im Kino

Mit „Täterätää“ kommt die Fortsetzung der liebenswerten Dorf-Saga "Die Kirche bleibt im Dorf" ins Kino. Eine Kostprobe der schwäbischen Komödie gibt's im Kinotrailer.

In Altbayern hat man’s als Schwabe schwer. Die – Vorsicht Klischees! – Bierdimpfl blicken gerne auf die sparsamen Häuslebauer und deren Dialekt herab. Schon einmal hat Ulrike Grote versucht, ein anderes Schwabenbild zu vermitteln. Auch der erneute Anlauf gelingt – zumindest in Sachen Image. Liebenswert selbstironisch kommt die Saga über die streitenden Familien Häberle und Rossbauer daher. Die Figuren sind bauernschlau und stur. In Teil zwei müssen die Sippen für den Wiederaufbau der Dorfkirche Geld beschaffen. Dazu reisen sie zu einem Bandwettbewerb nach Hamburg. Die Geschichte der zerstrittenen Gemeinde, die durch ein gemeinsames Ziel wieder zueinanderfindet, ist ein alter Hut. Doch handwerkliche Kniffe können darüber hinwegtrösten, dass einige Witze gut abgehangen sind und man „überraschende“ Wendungen lange vorher ahnt.

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„Täterätää – Die Kirche bleibt im Dorf 2“

mit Natalia Wörner

Regie: Ulrike Grote

Laufzeit: 94 Minuten

Rubriklistenbild: © Bola/Camino Filmverleih/dpa

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