"Die Himmelsstürmer" ganz privat

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Jule Ronstedt und Gerd Lohmeyer: Die Kioskbesitzerin und ihr Kunde.

Traunstein - Schon seit einigen Tagen erobern "Die Himmelsstürmer" den Traunsteiner Stadtplatz. Wir haben bei den Dreharbeiten mit den Schauspielern gesprochen.

In Traunstein finden derzeit die Dreharbeiten zu dem Fernsehfilm "Die Himmelsstürmer" statt. Mit von der Partie sind TV-Größen wie Jule Ronstedt, Friedrich von Thun, Günther Maria Halmer und Gerd Lohmeyer. Wir waren am Dienstag am Set und haben dort einmal den Blick hinter die Kulissen gewagt. Einer der wichtigsten Drehorte des Films ist ein kleiner Kiosk, der eigens für den Film direkt am Stadtplatz in Traunstein aufgestellt wurde. Dort spielt sich ein großteil des Lebens von Kioskbesitzerin Caro, gespielt von Jule Ronstedt, ab. 

Für die gebürtige Münchnerin Ronstedt hat der Drehort in Traunstein einen tollen Nebeneffekt: "Eine Freundin von mir, mit der ich Abitur gemacht habe, wohnt in Traunstein. Und die habe ich dann hier wiedergetroffen. Das war wirklich eine schöne Überraschung." Ansonsten hat die 41-Jährige aber noch nicht so viel Erfahrungen mit der Kreisstadt gesammelt. Sie genieße es aber, in einer so schönen Landschaft zu drehen. "Andere kommen hier her, um Urlaub zu machen und wir arbeiten hier. Das ist herrlich."

Dreharbeiten zu "Die Himmelsstürmer"

Ganz anders sieht es da bei Günther Maria Halmer aus. Der geborene Rosenheimer kennt den Chiemgau und Traunstein. "Mein Sohn war hier als Notar tätig, daher kenne ich die Stadt ganz gut." Der Drehort sei für ihn sogar mit ein Grund dafür gewesen, warum er bei der Produktion mitwirke. "Das lag aber nicht direkt an Traunstein, sondern weil es sehr nahe an meinem Wohnort am Samerberg liegt." Der 69-Jährige spielt in dem Fernsehfilm die Rolle von Caros Onkel, der zu seinem Bruder Wolfgang (Friedrich von Thun) ein eher unglückliches Verhältnis hat.

An diesem Dienstag steht eine Szene am Kiosk auf dem Drehplan:

Es ist noch früh am Morgen. Mit routinierten Handgriffen öffnet Caro (Jule Ronstedt) ihren Kiosk, ein beliebter Treffpunkt im Ort. Vor allem der pensionierte Herr Schmelzer, gespielt von Gerd Lohmeyer, weiß ihn zu schätzen, denn er lässt gern anschreiben. Für Caro ein Desaster, denn mit dem Rechnen hapert es bei ihr und in ihrer Buchhaltung regiert das Chaos. Eine große Hilfe ist ihr dabei ihre 13-jährige Tochter Mia (Julia Niegel). Während Caro die Kundschaft bedient, kommt ein Fremder in die Stadt: Martin (Günther Maria Halmer), ihr Onkel aus Kanada, den sie nie kennengelernt hat. Nach langer Zeit kehrt er in seine Heimatstadt zurück, um sich endlich mit seinem Bruder Wolfgang (Friedrich von Thun), Caros Vater, auszusöhnen. Caro hat es an diesem Morgen eilig, denn sie will zur Sternenwarte, um sich den Venustransit anzuschauen. Ihr strenger Vater darf davon aber nichts wissen. So wundert sich Wolfgang, statt seiner Tochter nun Enkelin Mia im Kiosk anzutreffen.

Die Story des Films

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Caro betreibt einen Kiosk mitten im bayerischen Städtchen Traunstein. Täglich findet sich eine Schar von Stammgästen ein, darunter Maxi (Suzanne von Borsody), die zum Frühstück schon gerne Bier trinkt. Trotz ihrer Rechenschwäche hat Caro sich bisher ganz geschickt durchs Leben gemogelt. Nur ihrem Vater kann die alleinerziehende Mutter der 13-jährigen Mia es nie recht machen. So verschweigt sie ihm, wie schlecht es finanziell um den Kiosk bestellt ist, und besucht heimlich einen Rechenkurs, den der etwas weltfremde Physiker Florian (Alexander Beyer) nebenberuflich abhält. Die Welt der Zahlen kann er Caro zwar nicht begreiflich machen, aber die gemeinsame Begeisterung für die Sterne und der gerade stattfindende Venustransit schaffen es, dass sich das ungleiche Paar näherkommt. Auch Caros Vater durchlebt eine aufwühlende Begegnung: Nach fast 40 Jahren steht sein jüngerer Bruder Martin aus Kanada vor ich. Martin möchte sich nach all den Jahren aussöhnen – stattdessen eskaliert der Streit zwischen den ungleichen Brüdern. Als Wolfgang zu begreifen beginnt, dass es Zeit ist, sich von Vergangenem lösen, scheint endlich auch einer vorsichtigen Annäherung zwischen Vater und Tochter nichts mehr im Wege zu stehen. Zumal Maxi, eine ehemalige Lehrerin, erkennt, warum Caro nicht rechnen kann.

ps/red/Pressemitteilung Agentur Schneider-Press GmbH

Quelle: rosenheim24.de

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