Suizid am Montag

Suizid: Morgenmagazin-Kollegen entsetzt

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Ben Wettervogel (rechts oben) auf einem Teamfoto des ZDF-Morgenmagazins. Er war von 2005 bis 2014 der Wetterexperte der Sendung.
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Berlin - Millionen TV-Zuschauer kannten ihn: Der Diplom-Meteorologe Ben Wettervogel gehörte zum Team des ZDF-Morgenmagazins. Nun erschoss er sich. Die Ex-Kollegen sind schockiert!  

Wie die BILD berichtet, wurde der 53-Jährige am Montagnachmittag tot in seiner Berliner Wohnung im Stadtteil Friedrichshain aufgefunden. Er soll sich erschossen haben und dabei für die Tat einen Schalldämpfer benutzt haben. Ben Wettervogel, der eigentlich Benedikt Vogel hieß, arbeitete von 2005 bis 2014 beim ZDF-Morgenmagazin.

In einer Pressemitteilung teilte der stellvertretende ZDF-Chefredakteur am Dienstag mit: "Leider konnte die Zusammenarbeit mit ihm als Wettermoderator im vergangenen Jahr nicht fortgesetzt werden." Zu den Gründen für die Kündigung ist derzeit nichts bekannt. Möglicherweise aber war dieser Rauswurf nach neun Jahren das Motiv für den Suizid.

So reagieren seine ehemaligen Morgenmagazin-Kollegen:

Offenbar erfuhren seine ehemaligen Kollegen erst nach dem Ende der heutigen Sendung von dem Selbstmord. Dies geht aus einer Stellungnahme der Redaktion auf Facebook hervor: 

Mehrere Mitglieder des Morgenmagazin-Teams reagierten mit eigenen Statements auf Twitter. Hier äußert sich Moderatorin Dunja Hayali fassungslos:

Morgenmagazin-Moderator Mitri Sirin ist schockiert:

ZDF-Moderator Wolf-Christian Ulrich richtete seinen Tweet direkt an Ben Wettervogel als einen letzten Gruß:

Ebenso entsetzt reagierte Morgenmagazin-Kollege Thomas Skulski, der die Sportbeiträge anmoderiert:

Besonders herzliche Worte findet heute-Nachrichtensprecher Christian Sievers:

Auch ARD-Kollege Karten Schwanke zeigt sich bestürzt:

Seine Anteilnahme drückte auch Ex-ARD-Wetterexperte Jörg Kachelmann in einem kurzen Tweet aus:

Benedikt Vogel begann seine Karriere 1990 beim Radiosender Antenne 1. Sein Künstlernamen Wettervogel stammt von seiner Zeit bei SWR3. Er ließ den Namen dann sogar in seinen Personalausweis eintragen. Später wechselte er dann ins Fernsehen.

Telefonseelsorge hilft bei Suizid-Gedanken

Die Telefonseelsorge bietet ein anonymes Gesprächs- und Beratungsangebot für Menschen in Krisensituationen oder mit Suizidgedanken an. Die kostenfreien Telefonnummern erreichen sie unter 0800/1110111 oder 0800/1110222. Auch eine Beratung über E-Mail und Chat ist möglich. Mehr Informationen erhalten Sie hier auf telefonseelsorge.de

mg/ro24

Quelle: rosenheim24.de

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