"Deal": 10.000 Euro für Jan und Josef!

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Rosenheim/Hamburg - Die Rosenheimer Jan und Josef haben gezockt: Sie nahmen das Geld und verzichteten auf das Halbfinale. War es die richtige Entscheidung?

Was haben sie gezittert, als Linda de Mol fragte, ob sie die 10.000 Euro mit nach Hause nehmen oder alles auf eine Karte setzen und den Einzug ins Halbfinale riskieren wollen! In der Kategorie "Familie" traten die Rosenheimer Brüder Jan und Josef Prasil bei der Sat.1-Show "The Winner is..." heute gegen Familie Hain aus Karlstadt an.

Doch von Anfang an: Selbstbewusst gingen die Brüder ins Duell mit der Familie Hain. "Wir haben eine Taktik", so Josef kurz vorm Auftritt. Kein Grund zur Sorge also? Die Taktik wollten die Brüder ihrem Publikum aber nicht verraten: "Die bleibt streng geheim!" Familie Hain konterte ebenfalls sehr siegessicher: "Jungs, ihr seid zwar gut und verdammt gut drauf, aber sorry: No Deal!" Josef entgegnete darauf nur cool, die Familie Hain hat hoffentlich genug Brot dabei, damit sie nicht auf halber Strecke verhungern müsste.

Nach diesem kurzen Schlagabtausch vor der Show ging es dann ans Wesentliche: Das Singen. Familie Hain machte den Anfang mit ihrer Version von "This Ain't A Love Song" der Band Scouting For Girls. Die Brüder Prasil gingen mit Milows "Ayo Technology" an die Gesangsfront.

Bei der ersten Stimmenauswertung, bei der beide Teams je ein Jury-Mitglied aufrufen, um zu sehen, wie dieser einzelne Zuschauer gevotet hat, fiel die Stimme schon einmal auf die Familie Hain. Auch bei der zweiten Stichprobe wieder ein Punkt für die Familie aus Karlsfeld.

Trotzdem bleibt Josef Prasil cool, als er seinen Gegnern rät: "Nehmt die Kohle mit und lauft!" Familie Hain schien das nicht weiter zu verunsichern: Sie entschieden sich klar und schnell für: "No Deal!"

Plötzlich flackert Unsicherheit bei den Rosenheimer Brüdern auf: Ob es an den beiden Stichproben des Jury-Urteils lag oder am Selbstbewusstsein der gegnerischen Familie - Jan und Josef beginnen sich zu besprechen, Unsicherheit liegt auf ihren Gesichtern. Plötzlich entscheiden sie sich, nicken kurz und Josef ruft: "Wir nehmen die Kohle!"

Das war es also für die Rosenheimer Brüder bei der Sat.1 Gameshow "The Winner is...". Sie entschieden sich gegen einen möglichen Einzug ins Halbfinale und damit für ihren Gewinn, nämlich satte 10.000 Euro, die die beiden nun mit nach Rosenheim nehmen können.

Im Nachhinein zeigte sich auch: Jan und Josef entschieden richtig. Das Urteil der Jury wäre gegen die beiden und damit für Familie Hain ausgefallen, nämlich mit 66 zu 35 Stimmen! Das heißt, die Brüder wären nicht in die nächste Runde gekommen und sind mit dem Geld wahrlich gut beraten.

Einen geknickten Eindruck machten die beiden ohnehin nicht: Backstage, wo zwei ihrer Freunde sie in Empfang nahmen. war eher Jubelstimmung angesagt: Das erspielte Geld flog durch die Luft und man umarmte sich ausgiebig.

Zu guter Letzt verrieten die beiden auch noch ihre vor dem Auftritt erwähnte Taktik: "Bluffen was geht" - und das ist den Rosenheimer Brüdern auch wirklich gelungen, trotz ihrer Entscheidung gegen das Weiterkommen in der Show.

"Wir haben das Geld und sind glücklich", so Josef zu ihrem Auftritt abschließend.

Josef und Jan Prasil bei rosenheim24.de

Das waren die Gegner:

Familie Hain: das sind Vater Rainer (64) und seine beiden Söhne Felix (20) und Lucas (18). Musikalisch schließen sie sich zusammen zur "Coconut Combo". Seit jeher wird im Familienkreis zusammen musiziert und dazu zählt nicht nur traditionelle Hausmusik zum Beispiel an Weihnachten. Papa Rainer ist eine echte Rockröhre und spielt allein in vier verschiedenen Bands und beherrscht mühelos die Instrumente Gitarre, Saxophon und Kontrabass. Seine Söhne stehen ihm da in nichts nach: Der 20-jährige Felix spielt Klavier, Gitarre und Bass, sein jüngerer Bruder Lucas spielt Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Mundharmonika.

Vor der Show: "Wir wissen jetzt, was auf uns zu kommt"

Die Brüder waren allein wegen des Geldes noch viel nervöser vor dem Auftritt, wie sie in einem Interview mit dem Fernsehsender Sat.1 verrieten. Natürlich habe man Angst, ohne irgendwas nach Hause zu gehen: Wenn schon nicht der Einzug ins Halbfinale der Show, so will man zumindest gerne "die Kohle" mit nach Hause nehmen.

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Die Aufregung hielt sich dennoch in Grenzen. Gerade der bühnenerfahrene Josef, der auch schon bei der Pro7-Show "Voice of Germany" teilgenommen hat, meinte im Interview, dass Fernsehen genau das sei, was ein Musiker will: "Fernsehen erreicht die meisten Leute." Und auch sein Bruder Jan erklärt: "Es ist schwierig, dass man die Kameras erstmal ausblendet und nur denkt: Okay, ich sing." Aber scheinbar gelingt es den Brüdern trotzdem jedes Mal, denn auch beim heutigen Auftritt war ihnen von Aufregung nichts anzumerken. 

So funktioniert die Show:

Das Prinzip ähnelt dem bereits dagewesener Casting-Shows: In K.O.-Duellen treten insgesamt 64 Musik-Acts gegeneinander an. Es stehen dabei acht Kategorien zur Verfügung: Solokünstler männlich, Solokünstler weiblich, 40+, Kinder, Teenager, Gruppen, Professionals und Familie.

Das Neue: Die Jury besteht aus Musikproduzent Mousse T. und 100 "Normalbürgern", die mit ihrer Stimme entscheiden dürfen, wen sie wiedersehen wollen und wen nicht. Und: Die Kandidaten müssen ihre Leistungen vor dem Verkünden des Juryurteils selbst einschätzen und können dann um das Weiterkommen in der Show oder einen Geldpreis zocken.

Von Battle zu Battle steigt dann die Gewinnsumme, bis dem Sieger am Ende 1.000.000 Euro winken.

Aus unserem Archiv:

Josef Prasil bei rosenheim24.de

rr/rosenheim24

Quelle: rosenheim24.de

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