Kein Verfahren gegen „catweazle22“

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"Tatort Internet": RTL2 jagte mit Stephanie zu Guttenberg Sex-Täter

München/Rosenheim - In der RTL2-Sendung "Tatort Internet" wurde ein Mann aus dem Landkreis Rosenheim als möglicher Sex-Täter ertappt. Nun erklärt die Staatsanwaltschaft, dass es kein Verfahren gegen den Rosenheimer geben wird.

Furore machte die Sendung "Tatort Internet" vergangenen Herbst: Das RTL2-Team rund um Aushängeschild Stephanie zu Guttenberg jagte im Internet Sex-Täter. Auch ein Rosenheimer ging ins Netz. Ein 48-jährige Handwerker aus dem Landkreis wurde vor laufender Kamera mit seinem Handeln konfrontiert: Als "catweazle22" hatte er in einem Chat Kontakt zur 13-jährigen Julia aufgenommen - bei "Julia" handelte es sich allerdings um eine Reporterin. RTL2 übergab das gesammelte Material an die zuständigen Behörden. Schon im Oktober dämpfte aber das LKA München die Erwartungen, eine Verabredung mit einer „fiktiven“ 13-Jährigen sei keine Straftat, hieß es damals.

Dieser Meinung hat sich nun die Staatsanwaltschaft München angeschlossen: Nach genauer Prüfung des Falls wird nun kein Verfahren gegen "catweazle22" eingeleitet werden. Auf Anfrage von rosenheim24 erklärte Babara Stockinger, die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München I, dass keine konkreten Anhaltspunkte vorliegen. Der Chat mit einer Erwachsenen ist nicht strafbar.

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Quelle: rosenheim24.de

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