Tag 9 im RTL-Dschungel - Aus für Klaus

Iris und Joey schrubben - Silva chillt am Pool

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Sydney - Iris und Joey haben im Dschungel so richtig Spaß bei einer schmutzigen Sauerei. Und während seine Ex-Kollegen im Busch Tag neun verbringen, chillt Silva am Pool mit heißen Bikini-Schönheiten. Auch Klaus ist raus.

Da waren es nur noch neun: Als zweiter von elf mehr oder minder prominenten Teilnehmern des RTL-Dschungelcamps musste am Samstagabend gegen Mitternacht deutscher Zeit der Sänger Klaus Baumgart (58, „An der Nordseeküste“) das Spektakel „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ verlassen. Die TV-Zuschauer hatten telefonisch darüber abgestimmt, wer nach ihrer Meinung im australischen Urwald bleiben und wer ihn verlassen solle.

Baumgart war erst nach dem zweiten Tag der Show vor einer Woche als Ersatz für Helmut Berger eingesprungen: Der 68-jährige Schauspieler hatte aufgrund der hohen Temperaturen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen. Am Freitagabend war der Sänger Silva Gonzalez (33) als erster nach dem Votum des Fernsehpublikums ausgeschieden.

Bewohner haben entschieden

Zum ersten Mal durften die Camper entscheiden, wer zur Dschungelprüfung antreten muss. Claudelle hat am Ende die meisten Stimmen ihrer Kollegen bekommen und darf das „Vorzimmer zur Hölle“ betreten. Es handelt sich dabei um ein ganz spezielles Dschungelbüro.

Das Besondere: Claudelle ist nicht allein. Alle anderen – bis auf Klaus, der musste aus medizinischen Gründen im Camp bleiben – sind als Zuschauer dabei und können Claudelle anfeuern. Während der Prüfung kann Claudelle einen ihrer Mitcamper als Joker einsetzen. Der oder diejenige muss dann für sie kurz einspringen. „Mir ist ganz schlecht vor Aufregung“, so Claudelle bevor es losgeht. Sechs Aufgaben musste die blonde Schauspielern nacheinander bestehen und konnte am Ende 10 Sterne erkämpfen.

Abschied von Silva

Doch auch sonst tat sich einiges im Dschungel. Silva musste als erstes gehen. Silva: „In Hamburg sagt man Tschüss, auf Spanisch Adios. Es war echt eine schöne Zeit. Mit allem, was dazu gehört. Ich habe alles gegeben.“ Die anderen zehn Camper applaudierten.

Von jedem verabschiedet sich Silva einzeln. Olivia: „Wir rauchen die Friedenspfeife, wenn wir hier beide draußen sind.“ Ein letztes Winken, dann ist Silva weg - da ruft ihm Joey noch hinterher: „Iss‘ du einen Cheeseburger für mich mit…!“ Auf der Fahrt aus dem Dschungel bekommt Silva endlich, wovon er acht Tage geträumt hat: einen großen Burger. „Das ist göttlich“, freut sich Silva und beißt herzhaft zu.

Silva chillt mit sexy Nixen im Hotel-Pool

Silva chillt mit sexy Nixen am Pool - und auch im Dschungel wird geküsst

Die Zeit im Camp hat Silva genossen, aber eine Sache steht für ihn fest: „Georgina werde ich komplett aus meinem Gedächtnis streichen!“ Nachdem er sich auf dem Weg zurück in die Zivilisation noch schnell am Straßenrand erleichtert hat, geht es für Silva direkt in den Spa-Bereich eines Hotels. Und dort warten fünf Bikini-Schönheiten auf ihn, die ihn die harte Zeit im Camp schnell vergessen lassen.

Dschungelcamp: Claudelle genießt das kühle Nass

Dschungelcamp: Claudelle genießt das kühle Nass

Silva genießt seine Freiheit in vollen Zügen: Mit einem Glas Champagner stößt er mit den Damen an und ist von deren Anblick sichtlich begeistert. Ob er sich wünscht, zurück ins Camp zu gehen? Absolut nicht: „Ich vermisse den Dschungel überhaupt nicht mehr, ich bin glücklich als Erster rausgegangen zu sein. Ich bin im siebten Himmel hier, habe wunderschöne Frauen um mich herum – insofern bin ich hier voll in meinem Element!“

Olivias bewegende Lebensgeschichte

Olivia und Allegra führten unterdessen ein intensives Zweiergespräch am Weiher. Es geht um die Kindheit. Olivia erzählt: „Mein Vater ist gestorben. Der hat uns verlassen, da war ich sieben oder so. Der hat in einer Bank gearbeitet und hat dann 1,9 Millionen D-Mark unterschlagen und ist verschwunden. Toll für die Familie! Dann ist er nach Rio de Janeiro geflogen, natürlich First Class und unter seinem eigenen Namen – damit auch jeder weiß, wo er ist – und da war er erst mal im Gefängnis für zwei Jahre. Für mich war das Horror. Ich wurde in der Schule damit gehänselt. Man kann das nicht verstehen, dass ein Vater einfach so verschwindet – und dann auch noch mit so einem Verbrechen. Das ist ja noch schlimmer. Ich habe versucht zu verzeihen, aber ich konnte es nicht.“

Allegra beichtet: „Ich habe mich sehr oft alleine gelassen gefühlt von meinen beiden Eltern. Mit 18 – mein Vater war mit irgendwelchen Frauen, meine Mutter mit irgendwelchen Männern – konnte ich eigentlich machen was ich wollte. Das war schwierig. Ich hatte keinen Beschützer und ich habe bis heute das Gefühl – egal wo ich bin – ich bin nicht zu Hause. Ich hatte einen Burn Out vor zwei Jahren, als mein Vater gestorben ist – und deshalb habe ich das hier angenommen, um mich irgendwie selber zu erkennen.“ Olivia: „Ich hatte immer Angst, dass du vielleicht nicht stark genug bist und dir zu viele Gedanken machst!“ Allegra: „Ja, die ersten zwei Nächte waren ein Alptraum für mich. Ich hab Panik gehabt. Ich hab mich aber jetzt an alles gewohnt. Und es macht auch Spaß!“ Olivia: „Aber wenn du jetzt raus gewählt wirst, so richtig traurig bist du aber dann nicht, oder?“ Allegra: „Ehrlich? Nein – allein weil ich meinen Sohn dann anrufen könnte!“

Allegra fühlt sich gemobbt

Im Dschungeltelefon schüttet Allegra schließlich ihr Herz aus: „Tagsüber versuche ich mich zusammenzureißen, aber nachts bin ich alle zwei Stunden wach und das geht auf meine Psyche. Ich habe das Gefühl, dass ich ein bisschen gemobbt werde. Ich fühle mich ein bisschen zur Seite geschoben. Ich wollte einfach „entertainen“ und Spaß mit denen haben, aber ich werde immer abgelehnt. Keiner hört mir zu und deswegen ziehe ich mich jetzt zurück. Und ich finde es traurig, dass ich mich nicht richtig zeigen kann, sondern nur heule und müde bin. Es ist hier doch eine größere Herausforderung, als ich gedacht habe. Ständig wirft mir Iris vor: Allegra macht Geschirr und sie bekommt auch eine Aufgabe und macht es nicht. Und dann bekomme ich immer von ihr dumme Sprüche.“

Schatzsuche – „Schweine schrubben“

Am 9. Tag dürfen Iris und Joey auf Schatzsuche gehen. „Schweine schrubben“ heißt diese Herausforderung und die hat es in sich. Erwartungsvoll verabschieden sie sich „Mutter Katzenberger“ und der Sänger von den anderen Dschungelcampern und erreichen auf einer Lichtung im Dschungel ein Schweinegehege. Sieben kleine Schweinchen tummeln sich im Schlamm und sind ordentlich eingesaut. Dann entdecken die Stars ihre Aufgabe: „Fangt die Ferkel und wascht sie sauber, um an die Kombination für das Zahlenschloss zu kommen!“

An zwei der verdreckten sieben Ferkel sind Zahlen aufgemalt. Es gilt also, die zwei Zahlen-Ferkel zu finden, zu fangen und sauber zu schrubben. Denn nur so lässt sich das Zahlenschloss, an dem die Schatztruhe festgemacht ist, öffnen. Iris und Joey gehen ans Werk und werden zu Schweinehirten. Eine lustige und matschige Sauerei beginnt. Besonders Joey wird zum Schweinebändiger. Am Ende gelingt es den Schatzsuchern die Schweine im Trog abzuwaschen und an die Zahlen auf den Ferkeln zu gelangen. Freudig tragen sie die Schatztruhe ins Camp. Sie öffnen sie und bekommen folgende Frage gestellt: „Was heißt auf Litauisch kleines Eichhörnchen?“ A: Wowereit. B: Merkel (richtige Antwort: A). Die Campbewohner tippen auf Antwort A, nicht zuletzt, weil Arno es schon einmal gehört hat. Die Antwort ist richtig und die Stars finden in der Schatztruhe eine Kräutermischung. Alle freuen sich, nur Schatzsucher Joey ist unzufrieden. „Was soll das, eine Kräutermischung? Da kann ich ja auch hier Blätter sammeln.“

Alle Informationen rund um „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ finden Sie hier!

mm/dpa

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