Das Schwergewicht ist zurück

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Zwei Publikumslieblinge der ersten Stunde: Joseph Hannesschläger als Korbinian Hofer und Max Müller alias Michi Mohr.

Rosenheim/Landkreis - Heute vor elf Jahren begann die sagenhafte Erfolgsgeschichte der "Rosenheim-Cops". Joseph Hannesschläger war zuletzt von der Bildfläche aber verschwunden.

Joseph Hannesschläger, als Kommissar Korbinian Hofer ein Mann der ersten Stunde, war zuletzt von der Bildfläche verschwunden. Aber das wird sich 2013 ändern. Am 15. Januar meldet er sich in der Folge "Tödliche Konkurrenz" zum Dienst zurück.

Besuch aus Garmisch bei den Rosenheimer Ermittlern: Kommissar Anton Wölk (Thomas Unger) und Staatsanwältin Claudia Wölk (Franziska Schlattner) sind überrascht, als Polizist Michi Mohr (Max Müller) sie für tatverdächtig hält.

Mit durchschnittlich etwas mehr als vier Millionen Zuschauern haben sich die "Rosenheim-Cops" zur meistgesehenen Vorabendserie im deutschen Fernsehen entwickelt - sehr zur Freude der Touristiker, Vermieter und Gastronomen in der Region. Denn jede Folge ist wie ein bunter 45-minütiger Werbefilm, der die Schönheit Rosenheims und seiner Umgebung vor einem Millionenpublikum effektvoll in Szene setzt.

Noch bis April 2013 sind jeden Dienstag neue Folgen der mittlerweile zwölften Staffel des TV-Dauerbrenners zu sehen. Dabei freuen sich rund fünf Millionen Fans - davon Zehntausende in der Region - auf ein Wiedersehen mit dem "Rosenheim-Cop" schlechthin: Korbinian Hofer, der als bulldogfahrender Kriminalhauptkommissar tragende Figur und prägendes Gesicht der bayerischen Kultserie ist.

Gespielt wird der hemdsärmlige Urbayer von Joseph Hannesschläger (50). Doch eine ganze Weile mussten die "Rosenheim-Cops" ohne ihr Schwergewicht auskommen. Zuletzt war Hofer im September 2011 zu sehen. Großes Verletzungspech - zweimal das Knie, dann der Knöchel - hatte Hannesschläger zu einer längeren Pause gezwungen.

"Jetzt bin ich endlich wieder auf Sendung", freut sich der Schauspieler. "Vor der Kamera stand ich für diese neuen Folgen ja schon von April bis Dezember 2012."

Seine Vertretung an der Seite von Kommissar Peter Hansen (Igor Jevtic) hatten Anton Stadler (Dieter Fischer), Florian Prantl (Andreas Giebel) und Tobias Hartl (Michael A. Grimm) übernommen. Auch Christian Lind (Tom Mikulla), eigentlich Hansens Vorgänger, taucht immer wieder im Rosenheimer Rathaus auf, das in der Serie das Kommissariat ist.

Die elfte Staffel hatten bis zu 5,21 Millionen Zuschauer verfolgt. Ein "weißblauer Publikumshit" jubelten Fernsehzeitungen aufgrund des Marktanteils von 17,8 Prozent. 2012 startete die zwölfte Staffel mit 34 neuen Episoden, darunter die Jubiläumsfolge 250 und eine Co-Produktion mit den neuen Vorabend-Ermittlern der "Garmisch-Cops". Teilweise setzte das ZDF quotenschwache Mehrteiler ab und strahlte zur besten Sendezeit dafür alte Folgen der "Rosenheim-Cops" aus.

Das Erfolgsgeheimnis? Dazu Multitalent Max Müller, seit über zehn Jahren als Polizeibeamter Michi Mohr dabei: "Der Krimi ist im Grunde wurscht. Ein Mord muss seriös erzählt werden, aber es geht bei uns doch viel mehr um das Zwischenmenschliche - immer mit einem Augenzwinkern, siehe Michi Mohr." Müller ist nicht nur ein ausgezeichneter Schauspieler, sondern auch Sänger. Das bewies der gebürtige Klagenfurter erst vor Kurzem beim Neujahrskonzert der Münchner Symphoniker im Rosenheimer Kuko.

Natürlich ist auch die reizvolle Kulisse ein Trumpf, der bei den Zuschauern sticht: die Biergärten, der Chiemsee, die Berge. Wer an der Nordsee am Dienstagabend sein Gerät einschaltet, holt sich ein Stück Bayern ins Wohnzimmer.

In der Folge "Tödliche Konkurrenz" klärt Hofer nächste Woche zusammen mit seinem Kollegen Lind den Mord an Fritz Grubmüller auf. Der Gastronom wurde erschlagen. Verdächtige gibt es wie immer reichlich: Hat Elisabeth Grubmüller (Christina Rainer) ihren Mann umgebracht, weil er eine Affäre mit der Kellnerin Anna (Natalie OHara) hatte? Oder hat Wirt Ernst Weixelbaumer (Gottfried Breitfuß) seinen Konkurrenten aus dem Weg geräumt?

Weitere Sendetermine mit Kommissar Hofer: Dienstag, 22. Januar, "Auf Kommando tot", am 29. Januar "Wer zweimal stirbt, ist wirklich tot" sowie am 19. Februar "Ausgespielt". Die Erfolgsserie wird von der Bavaria Fernsehproduktion GmbH im Auftrag des ZDF produziert.

Ludwig Simeth (OVB-Heimatzeitungen)

Quelle: rosenheim24.de

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