Karin Rippold: Mein Leben nach Rach

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Kiefersfelden - Karin Rippold: "Es wäre toll, wenn der Rach beim nächsten Mal alles top findet." Für die Restaurant-Besitzerin hat jetzt das harte Leben nach der TV-Show begonnen.

Mehr als 5,7 Mio. Zuschauer haben gesehen, wie der Restaurantester in Kiefersfelden seine Rettungsaktion durchgeführt hat. Von Karin Rippold wollten wir nun erfahren, was sich seitdem alles getan hat.

Montagabend lief der Bericht über Ihr Restaurant. Wie haben Sie sich und Ihr Restaurant selbst empfunden?

Karin Rippold: Der Bericht war wirklich toll zusammengeschnitten. Es waren zwar ein paar Sachen nicht dabei, die ich schon nochmal gerne gesehen hätte, aber bei einer Sendezeit von 60 Minuten, musste natürlich etwas herausfallen. Aber das Gefühl kam toll rüber.

Welches Feedback haben Sie von Ihren Gästen auf die Sendung bekommen?

Dummerweise hatten wir am Tag danach Ruhetag. Im Nachhinein wirklich ein doofer Zufall. Aber ich bin trotzdem für eine Stunde ins Lokal gefahren, einfach um zu schauen. Und es war wirklich Wahnsinn. Von der ersten Minute als ich zur Tür rein bin, hat das Telefon geklingelt. Ich konnte gar nicht so schnell hingehen, wie es geläutet hat.

Und wie sind die Leute Ihnen so begegnet?

Das hat mich am meisten begeistert. Die Leute sind mit so viel Herz und Mitgefühl auf mich zugekommen. Das hat mich schon überrascht. Ich hätte nie erwartet, dass eine Fernsehsendung so viel Anteilnahme bei den Menschen erzeugt. Das fand ich wirklich super.

Nun ist Rach ja schon knapp zwei Wochen weg. Wie steht es denn gerade mit der Zufriedenheit der Gäste?

Ja, knapp 98 Prozent aller Gäste sind richtig zufrieden, sagen mir, was für eine schöne Zeit sie bei uns hatten. Und auch mit dem Essen sind alle mehr als glücklich. Viele sind auch richtig begeistert von der neu gemachten Terrasse und das nette und familiere Ambiente im Restaurant.

Nicht alle sind aber so überzeugt von Herrn Rach. Einige USER meinten, er hätte eine schlechte Stimmung in das Restaurant gemacht?

Das sehe ich nicht so. Er findet immer die richtigen Worte zur richtigen Zeit. Und er war mir gegenüber auch nie unhöfflich oder hat sich im Ton vergriffen. Er ist mir komischerweise in der kurzen Zeit auch sehr ans Herz gewachsen und ich finde, da ist eine richtige Freundschaft entstanden.

Aber Sie würden sich trotzdem bestimmt freuen, wenn Sie ihn geschäftlich so bald nicht wiedersehen müssten?

Nein, ganz im Gegenteil. Ich hätte auch gar nichts dagegen, wenn er uns bald schon ein Feedback geben würde. Natürlich wäre es toll, wenn er beim nächsten Mal alles gut findet, aber auch wenn er mir eine auf die Mütze gibt, würd ich mich freuen ihn wiederzusehen.

Können Sie jetzt auch wieder positiver in die Zukunft sehen?

Auf jeden Fall. Ich freu mich darauf für meine Tochter und mich etwas Schönes aufzubauen. Außerdem gibt es nur positiv oder negativ und negativ sind schon 80 Prozent der Leute. Da brauchen die mich nicht, das können die auch allein.

Es haben sich aber auch schon einige kritische Stimmen zu Wort gemeldet, die meinten, das Essen sei immer noch nicht besser und teils auch zu teuer. Was sagen Sie dazu?

Naja, es gibt halt immer ein paar Miesepeter. Aber man kann es halt nie jedem recht machen und der Handvoll von Leuten, denen es nicht gefällt, kann man es wahrscheinlich eh nicht recht machen. Leider ist mir in meiner Gegend auch nicht jeder gut gesinnt. Aber ich würde mich freuen, wenn die Leute mich einfach von vorne anfangen ließen, und den anderen Käse vergessen würden.

Interview: Patrick Steinke

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © amf

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