Nockherberg: "Prost - Herr Ramsauer"

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Im Hintergrund saß Peter Ramsauer am Nockherberg - passend zu seiner Rolle beim Politiker-Derbleckn.

Nockherberg - Es ist das politische Ereignis des Jahres und nicht "derbleckt" werden ist noch schlimmer, als hart dran genommen werden. War Peter Ramsauer am Mittwoch deshalb nicht zum Lachen?

"Prost, Herr Ramsauer", hob Bruder Barnabas alias Michael Lerchenberg während seiner Fastenpredigt am Nockherberg den Maßkrug. "So jetzt ham ma den a erwähnt", war alles, was über den Bundesverkehrsminister gesagt wurde. Und selbst da versteckte sich dieser hinter seinem Bierkrug.

Als Zaungast durfte Peter Ramsauer neben dem momentanen "Polit-Superstar" Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Tisch sitzen und eigentlich nur zuhören. Selbst beim Singspiel - das doch schwer bundespolitisch angehaucht war - spielte der Traunwalchner keine Rolle.

Immerhin wurde ihm das eine Mal zugeprostet - mehr als manch anderem, der gar nicht erwähnt wurde. Die wichtigsten Köpfe in der CSU bekamen aber ihr Fett ab. Heißt das jetzt, dass Peter Ramsauer gut arbeitet und es nichts zu kritisieren gibt oder dass er als Bundesverkehrsminister so unwichtig geworden ist, dass er selbst am Nockherberg nicht mehr erwähnt wird? Eine Meinung, die sich jeder Zuschauer selbst bilden kann.

Vielleicht ein kleiner Trost für den CSU-Bundespolitiker: sein Nachfolger als CSU-Landesgruppenchef in Berlin Hans-Peter Friedrich wurde zwar erwähnt, aber eigentlich nur aufgrund seiner Frisur und dass man ihn auch erwähnt hat.

red-bgl24/cz

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Quelle: rosenheim24.de

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