Mediziner-Legenden

ARD plant Serie über Berliner Charité

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Die Berliner Universitätsklinik Charité.

Berlin - Die Charité war Schauplatz bahnbrechender Entdeckungen in der modernen Medizin. Das „Erste“ hat das riesige Krankenhaus jetzt als Stoff für eine Mini-Serie entdeckt. Nächstes Jahr soll sie laufen.

Die ARD plant einen TV-Sechsteiler über das berühmte Berliner Krankenhaus Charité. In der historischen Serie soll die Geschichte einer der größten Kliniken in Europa und der Entstehung der modernen Medizin nacherzählt werden. „Charité“ soll 2015 donnerstags zur Hauptabendprogramm im „Ersten“ laufen. Das beschloss die ARD-Fernsehprogrammkonferenz im Hamburg. Im Mittelpunkt stehen neben fiktiven Krankenschwestern, Patienten und Studenten auch die Figuren berühmter Wissenschaftler wie Robert Koch, Emil von Behring und Paul Ehrlich. Über die Besetzung gebe es noch keine Entscheidung, teilte die Produktionsfirma Ufa Fiction am Donnerstag auf Anfrage mit.

Die Geschichte werde aus der Perspektive des Arztes Georg und der jungen Protagonistin Ida erzählt, die als Patientin in die Charité kommt. Dabei muss sie ihre Behandlungskosten als Pflegerin abarbeiten und entdeckt dabei ihre Leidenschaft für die Medizin.

Produziert wird der Film von Nico Hofmann, Benjamin Benedict und Markus Brunnemann. Für die Dreharbeiten biete die Charité eine Reihe von historischen Motiven, um Genauigkeit und Authentizität sicher zu stellen, erklärte Hofmann. „Das Genre der Krankenhausserie ist ungebrochen erfolgreich.“ Die Charité sei der perfekte Ort für eine historische Serie. Produktionsstart solle Anfang 2015 sein.

Die Autorinnen Dorothee Schön („Der letzte schöne Tag“) und der Ärztin und Medizinhistorikerin Sabine Thor-Wiedemann recherchieren nach ARD-Angaben bereits seit vier Jahren für die Miniserie.

dpa

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